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Neuburg

26.10.2017

Die Weinbörse feiert Geburtstag

Ein Prosit auf die Weinbörse.
Bild: privat

Sie bildet von 10. bis 12. November den Abschluss der „Herrschaftszeiten“

Wenn die Blätter fallen, der Nebel durch das Donautal zieht und allen bewusst wird, dass der Sommer vorbei ist, könnte das Leben so trist sein, wenn, ja wenn es da nicht die Vorfreude auf die Neuburger Weinbörse gäbe. Ab Freitag, 10. November, ist es wieder so weit. Dann öffnet der Neuburger Marstall seine Pforten drei Tag lange für Genießer und Kenner edler Tropfen. Und das schon zum 20. Mal.

Fritz Seebauer, der Initiator der Weinbörse, wird regelrecht sentimental, wenn er an die zurückliegenden 20 Veranstaltungen denkt, die er organisiert und veranstaltet hat. Und in guter Tradition wird er auch diese Mal wieder am Eingang die Gäste begrüßen.

Dem Insider sind die Aussteller bekannt: Bergbauers Weinladen und Borgis Weine. Daneben die Winzer Fritz von Philipp und Josef Tremml, der als einziger an Neuburgs Jurahängen Wein anbaut. Kaffeespezialitäten von Elektro Fuhr. Und zu essen gibt es auch etwas. Dafür sorgen heuer die „Fleißigen Bienen“. Wer die ehrenamtlich agierenden Damen kennt, weiß, dass ihre angebotenen Köstlichkeiten hausgemacht sein werden.

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Aber zurück zum Wein. Besonderes ist zum 20. Geburtstag der Weinbörse geplant. Alfred Bergbauer wird einige günstige Jubiläumsangebote mit dabei haben. Und Winzer Tremml organisiert am Sonntag um 14.30 Uhr im Marstall ein Weinseminar. „Dabei geht es nicht nur um den Weinbau in Neuburg, sondern um einen neuen Wein. Mein „vinum vernaculum“ wird in Neuburg. „Der Bodenständige“ darf leider nicht Neuburger Wein genannt werden. Aber das Etikett zeigt das Neuburger Schloss und damit ist er unverkennbar ein Hiesiger.“ Beim Preis für das Weinseminar ist am Sonntag der Eintritt in die Weinbörse gleich dabei. Dazu gibt es eine Flasche „vinum vernaculum“. Und wer frühzeitig kommt, der wird auch noch mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Der Eintritt zur Weinbörse alleine kostet zwölf Euro.

Begonnen hatte alles vor 20 Jahren im Boxenstall. Der platze aber bald aus allen Nähten, denn die Weinbörse wuchs schnell. Heute bieten die Aussteller an 20 Ständen rund 300 verschiedene Weine, Sekte und Spirituosen an, vom Tafelwein bis hin zum erlesenen hoch prämierten Spitzenprodukt. „Wir haben inzwischen Stammkunden, die kommen an allen drei Tagen auf die Börse und durchlaufen ein regelrechtes Programm, das sie sich zurechtlegen“, berichtete Ina Bergbauer. Dabei gehe es nicht darum, möglichst viel zu trinken, sondern zu probieren und zu genießen. Denn der Weintrinker sei ein Genussmensch.

Wichtig, für diejenigen, die die Weinbörse vielleicht zum ersten Mal erleben wolle: Es ist keine Verkaufsmesse, man kann sich die Flaschen also nicht gleich mit nach Hause nehmen, aber reservieren.

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