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Bergheim

03.05.2019

Feuerwehr Bergheim: Das lange Warten hat ein Ende

Für die Feuerwehr in Bergheim beginnt mit dem Spatenstich ein neues Kapital. Wenn alles nach Plan läuft, können sie spätestens im Herbst nächsten Jahres in ihr neues Gerätehaus umziehen.
Bild: Xaver Habermeier

In Bergheim ist der Startschuss für das neue Feuerwehrhaus gefallen. Bis Ende des Jahres soll der Rohbau stehen. Später können die Mitglieder dann mit anpacken.

Die Schaufeln in die Hand genommen und Sand geschippt haben am Freitagnachmittag Bürgermeister Tobias Gensberger und die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr Bergheim. Beim Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus samt Bauhof soll es für die Floriansjünger aber nicht nur beim symbolischen Akt bleiben, denn die Wehrleute haben für den Bau des 2,5 Millionen teuren Projektes Eigenleistung versprochen.

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Wäre es nach Gensberger gegangen, hätte er lieber ein neues gemeinschaftliches Feuerwehrhaus für die Wehren Bergheim und Unterstall gebaut. Doch die Feuerwehrverantwortlichen wollten es anders, und so baut die Gemeinde Bergheim jetzt zwei Feuerwehrhäuser: eines in Bergheim und – voraussichtlich ab nächstes Jahr – eines in Unterstall.

Das alte Feuerwehrhaus in Bergheim ist viel zu klein geworden

„Mit Blick auf unser altes beengtes Haus wird es jetzt auch höchste Zeit für den Neubau“, sagte Bergheims Kommandant Florian Riedl. Kreisbrandmeister Alois Speth, der beim Spatenstich ein Heimspiel hatte, sieht den Standort am Ortsrand als ideal. „Das neue Haus entsteht nahe den Staatsstraßen 2214 und 2043, also dort, wo wir die meisten Einsätze bei Unfällen haben.“ Die Kameraden aus Unterstall waren beim Spatenstich natürlich dabei und hoffen, dass noch genügend Geld da sein wird, wenn der Bau bei ihnen losgeht.

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2,5 Millionen Euro Gesamtkosten sind für den Bau veranschlagt, wobei auf das Feuerwehrhaus etwa zwei Drittel der Kosten anfallen werden und auf den Bauhof ein Drittel, wie Planer Martin Käser sagte. Maximilian Hirsch von der ausführenden Baufirma aus Egweil wünscht sich bei den Arbeiten eine trockene Witterung. Das erste Ziel sei der Rohbau Ende dieses Jahres. Mit einer Fertigstellung rechnet er dann im Spätsommer oder im Herbst 2020.

Wie viel Geld sich die Gemeinde durch die Eigenleistungen seitens der Feuerwehr spart, kann Bürgermeister Tobias Gensberger zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Er ist aber optimistisch: „Auf alle Fälle haben wir Fachleute und Helfer, die bei den Außenanlagen, bei den Dachdeckerarbeiten und beim Fließen verlegen mit hinlangen können.“

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