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NR-Adventsquiz

07.12.2020

Folge 6: Er versteckte Münzen in Süßwaren

Vater, Sohn und Protagonist tragen denselben Namen: Wer ist’s?
Bild: privat

Unser Kalenderkind ist mittlerweile 72 Jahre alt. Es stammt nicht aus Neuburg. Seine Familie aber hat sich so fest als Betrieb etabliert, dass man glatt davon ausgehen könnte.

Auch er ist eine Größe in Neuburger Reihen. Seine Familie, ihr Name ist fest verankert hier im Raum – als Meisterbetrieb, der die Menschen vor allem mit zuckersü-ßen, laugenüberzogenen und herzhaften Speisen auf Mehlbasis versorgt. Manch einer bestellt vielleicht einen Cappuccino dazu. Reicht Ihnen diese Beschreibung, um unser heutiges Rätsel zu lösen?

Hinweis: Er kommt nicht aus Neuburg

Nein? Dann zum Hinweis zwei unseres Adventsquiz: Sein Sohn trägt den gleichen Namen wie er. Genauso wie sein Vater, der das Unternehmen vor langer Zeit gründete – und übrigens 106 Jahre alt wurde. Man könnte meinen, dass unser Protagonist ursprünglich auch aus Neuburg stammt. Dem ist nicht so. Er kommt eigentlich aus Wemding, zog erst später mit seinen Eltern um. In Neuburg besuchte er den Kindergarten, wurde kurz darauf eingeschult. Aufgewachsen ist er mit zwei Schwestern. Beide waren älter als er, zu seinem Leidwesen, wie er findet – schließlich hätten sie ihn immer dominiert. Der dritte Hinweis unseres Rätsels.

Damals, es waren die 1950er Jahre, war die Welt noch eine andere, die Winter waren härter. Die Donau war oft zugefroren, Pferde-Fuhrwerke karrten den Schnee auf den Fluss. Über die Eisschollen konnte man vom Café Hertlein zur Insel laufen. Schlittenfahren hatte in diesen Jahren einen anderen Charakter. Das hat er gerne getan. Heute ist unser Kalenderkind 72 Jahre alt. Es erinnert sich noch gerne an frührere Tage. Auch an ein bestimmtes Gebäck, das in der Nachkriegszeit oft gegessen wurde.

Wer auf die Münze stieß, war glücklich

Sie müssen wissen, sagt unser Protagonist, dass es auch damals eine Flüchtlingswelle gegeben habe: die Sudetendeutschen. Mit den Geflüchteten in Neuburg habe man sich zu Kaffee und Kuchen im Kolpinghaus getroffen. Dort aß man gemeinsam sogenannte Powidl oder Böhmische Kolatschen. Bevor sie gebacken wurden, durfte unser Kalenderkind Fünf-Mark-Stücke für die Geflüchteten darin verstecken. Wer beim Essen auf die Münze gestoßen war, habe sich sehr gefreut. Haben Sie es nun erraten?

Lesen Sie alle Folgen des NR-Adventsquiz hier.

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