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Soundkitchen

14.11.2015

In der Klangküche brodelte es wieder

Die Band „Cloud 7“ versetzte ihr Publikum in der Tat in den siebten Himmel der – weitgehend – akustisch dargebotenen Musik.
Foto: Silke Federsel

Neue Interpretationen alter Klassiker mit den Musikern von „Cloud 7“

Konzerte im McDonald’s-Restaurant? Was bei vielen anfangs noch ein wenig Skepsis hervorgerufen hatte, hat sich mittlerweile als beliebte Veranstaltungsreihe etabliert. Kein Wunder, gaben sich doch schon unterschiedliche Musiker aus der Region die Ehre und verwandelten das Fastfoodrestaurant in einen Club, in dem die Zuhörer den Musikern auf der kleinen Bühne bei gedämpften Licht lauschten. Auch am Donnerstag, als die Musiker von „Cloud 7“ zum Konzert luden, war das Restaurant voll und die Gäste waren gespannt, was sie erwartete. Denn wer die Band beim Hofgartenfest kennengelernt hat, der ist eher Lautes gewöhnt als sanfte Töne. Für das Clubkonzert bei McDonald’s aber verzichteten die Musiker weitgehend auf elektronisch verstärkte Instrumente, setzten auf Akustikmusik und Gesang und bewiesen: Auch so lässt sich ein beschwingter Abend gestalten.

Nur auf den Bassisten Carsten Sampels mussten die übrigen Bandmitglieder Mirjam Hildebrand, Sylvia Ebert, Rudi Kerl, Eva Biolek und Wiggi Klingenbeck verzichten. Er war erkrankt und so spielten sie extra für ihn „Meghan Trainors“ Ohrwurm „All about the base“, flott gesungen von Sylvia Ebert, die für diesen Song ihre Gitarre gegen eine Ukulele tauschte. Auch viele bekannte Lieder aus großen Kinofilmen waren mit dabei – Simon and Garfunkels berühmte „Mrs. Robinson“ aus der „Reifeprüfung“ brachte das Publikum ebenso zum Mitschwingen und Mitwippen wie „Catch me“ aus dem Film Bandits, mit dem die Musiker das Konzert eröffneten. Herrlich ins Ohr ging auch der wohl vielen eher unbekannte Song der beiden Sängerinnen von „Klima“ – „Irgendwo im Nirgendwo“, für den es viel Applaus gab. Und dass man Colbie Callaits Songs auch wunderbar mehrstimmig und somit auf ganz neue Art präsentieren kann, bewiesen die Bandmitglieder ebenfalls. Ein wunderschönes Mädchen sei die kalifornische Sängerin, erklärte Gitarrist und Sänger Rudi Kerl schmunzelnd, freilich aber nicht so schön wie seine weiblichen Bandkollegen.

Mal fetzig unterhaltsam, mal ruhig und melancholisch – die Musiker von Cloud 7 spielten an diesem Abend jedenfalls ein umfangreiches Programm, einmal quer durch alle Genres von den Klassikern angefangen bis zu aktuellen Hits, bewährten Popstücken und dem ein oder anderen nicht ganz so bekannten Lied. Dem Publikum jedenfalls gefiel es und so dankte es den Musikern mit reichlich Beifall.

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