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28.07.2010

KVB sieht keine Lücken beim Notarztdienst

Im Notfall muss ein Arzt zur Stelle sein. Um die Versorgung zu sichern, soll ein Verein gegründet werden. Doch die KVB streitet ab, dass Dienste nicht vergeben waren.

Neuburg Die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) sieht keine Lücken im Notarztdienst in Neuburg. Das geht aus einem Schreiben der KVB an den Oberbürgermeister hervor. Man habe stets den Dienstplan aufrechterhalten können. Zudem hätten fünf weitere Notärzte für den Neuburger Raum gewonnen werden können.

Der Brief der KVB ist eine Antwort auf ein Schreiben des OBs (wir berichteten). Denn nachdem erneut am 1. Juli 2010 ein Notarzt gefehlt hatte und mittels Helikopter Einsätze geflogen werden mussten, wollte er eine Stellungnahme der verantwortlichen KVB dazu hören. Zudem plant ja der Landkreis den Verein "Menschen helfen - Leben retten", bei dem jede Kommune einzahlen soll, um eine medizinische Versorgung im Notfall sicherzustellen. Auch Neuburg möchte sich beteiligen, allerdings nicht ohne detailliert die Kostenplanungen zu erfahren.

Zwar gibt die KVB zu, dass es "Besetzungsschwierigkeiten" gibt und tatsächlich der Dienstplan für Juli zunächst Lücken aufwies. Doch man hätte mittels E-Mail Notärzte finden können, die den noch unbesetzten Dienst übernahmen. So habe die KVB "insgesamt 58 12-Stunden-Schichten im Zeitraum von Januar bis September 2010 im Dienstplan und damit einen nicht unerheblichen Anteil an der notärztlichen Versorgung in Neuburg übernommen", heißt es in dem Schreiben vom 14. Juli. Alle noch offenen Dienste für Juli und August seien zudem besetzt.

Die Diskrepanz der Aussagen örtlicher Ärzte und der KVB soll nun in der nächsten Stadtratssitzung direkt besprochen werden. Die zuständige Ansprechpartnerin der KVB und Notarztchef Dr. Alexander Hatz werden eingeladen. (fene)

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