Newsticker
Bundes-Notbremse in Kraft – Inzidenz steigt
  1. Startseite
  2. Lokales (Neuburg)
  3. Neue Wege in die Notaufnahme

Gesundheit

15.11.2019

Neue Wege in die Notaufnahme

Die große Schiebetür zur Notaufnahme an der KJF Klinik St. Elisabeth ist ab sofort nur noch mit Code passierbar. Sie ist für Liegendtransporte der Rettungskräfte vorgesehen. Alle anderen Patienten und Angehörige betreten den Sektor von der Bahnhofstraße kommend künftig über die einflügelige Tür links neben dem Haupteingang.
Foto: KJF/Thomas Bauch

Mehrere Neuerungen bringt die Umstrukturierung der Notaufnahme an der KJF Klinik mit sich. Das betrifft auch den Zugang in diesen Sektor von der Bahnhofstraße aus

Im Bestreben, den patientenorientierten Weg einer modernen und zukunftsfähigen medizinischen Versorgung konsequent weiterzugehen, wurde die Notaufnahme an der KJF Klinik Sankt Elisabeth seit Anfang des Jahres schrittweise neu gestaltet. Jetzt gibt es neue Wege in die Notaufnahme – „eine Umstrukturierung zum Wohl des Patienten“, wie die Klinik mitteilt.

Wer als Patient oder Angehöriger über die Notaufnahme in ein Krankenhaus kommt, sollte sich von Anfang an in ganz besonderer Weise persönlich aufgehoben, sicher und orientiert fühlen. Denn das unvorhergesehene Ereignis, das die Gesundheit in diesem Moment akut beeinträchtigt, fordert bereits viel Aufmerksamkeit, Kraft und Konzentration. Es ist nur allzu verständlich, dass man sich in so einer Situation wünscht, sofort und ohne Umwege zu dem behandelnden Arzt zu gelangen, möglichst wenig Zeit zu verlieren und schnell eine medizinische oder pflegerische Versorgung zu erhalten.

Wie es in der Pressemitteilung weiter heißt, hat die Umstrukturierung der Notaufnahme, um die Patienten in dieser besonderen Situation mit ganzer Kompetenz und Fürsorge noch besser in der Anamnese, Diagnose und Behandlung begleiten zu können, bereits Anfang Mai mit dem System der „Boston Triage“ begonnen. Seitdem werden die Patienten von einem Team aus Ärzten und Pflegekräften, die in der Notfallversorgung über große Erfahrung verfügen, gesichtet und nach einem Ampelsystem in fünf Kategorien eingeteilt. Je nach der Schwere der gesundheitlichen Beeinträchtigung wird dem Patienten, wie es weiter heißt, eine sofortige, eine schnelle oder eine angemessene Behandlung ermöglicht. „Warten ist keine Schikane“, dieser Status bedeutet: Andere Patienten haben Vorrang. Wer länger warten muss, kann aufatmen: Ihm geht es im Vergleich zu den anderen Notfallpatienten gut.

Im zweiten Schritt wurde Ende Juli die Orientierung im Notfallzentrum optimiert: Um den Patienten und ihren Angehörigen den Zugang in einer besonders fordernden persönlichen Situation zu erleichtern, sind die Laufwege in das Notfallzentrum mit einer Bodenbeschriftung optisch in auffälligem „Signalrot“ markiert.

Künftig profitieren Patienten und Angehörige von einer weiteren Optimierung, teilt die KJF Klinik Sankt Elisabeth mit. So wurde der Zugang in die Notaufnahme mit Blick auf die besonders betroffenen Patienten verändert. Ab sofort ist die große Schiebetür nur noch für die Liegendtransporte des BRK geöffnet. Sie kann von den Rettungskräften mit einem Code aktiviert werden.

Alle anderen Patienten und Angehörige, die das Haus über die Bahnhofstraße betreten, oder die Notaufnahme aufsuchen, werden gebeten, die einflügelige Eingangstür links neben der großen Schiebetüre zu benutzen. So wird dem besonderen Bedürfnis dieser besonders betroffenen Patienten nach Privatsphäre und Ruhe Rechnung getragen. (tbb)

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren