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Bilanz

03.12.2013

Schmuckes Heim relativiert die Schulden

Schützenmeister Franz Kapfer (2. von links) und der neue Vorstand der Usseltaler Schützen samt dem 2. Bürgermeister Wolfgang Fürmann (rechts).
Bild: mg

Usseltalerschützen Trugenhofen blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Kassier Stefan Gröbl tritt ab

Rennertshofen-Trugenhofen „Wir haben ein erfolgreiches Jahr hinter uns gebracht. Auch beim Nachwuchs geht es wieder nach oben“, zog Schützenmeister Franz Kapfer eine positive Bilanz in der Jahresversammlung der Usseltalerschützen Trugenhofen und erinnerte an die wichtigsten Veranstaltungen.

Neben dem reibungslosen Schießbetrieb waren die Schützen bei kirchlichen Festen mit ihrer Fahnenabordnung präsent und machten auch dank der Leitung von Janosch Eser bei den Faschingsumzügen mit einem Wagen mit. Mit einem Schnupperschießen weckte der Verein im Rahmen des Rennertshofener Ferienprogramms bei 14 Kindern Interesse für den Schießsport. Der Schützenheimneubau werde sich noch längere Zeit auf die Bilanzen auswirken. Der Verein konnte auch 2013 den Schuldenabbau fortsetzen. Großen Anteil daran hatten die zahlreichen Mitglieder, die als Küchenpersonal, Bedienungen oder an der Theke arbeiteten, damit die laufenden Kosten aufgefangen werden konnten. Der Gastronomiebetrieb des Schützenheims sei ein zweites finanzielles Standbein. Das Angebot würde gut angenommen, die Anzahl der privaten Feiern im Schützenheim zeige deutlich nach oben. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, so Kapfer.

Um rund 2700 Euro gingen die Verbindlichkeiten zurück, teilte Schatzmeister Stefan Gröbl mit. Er dankte nach zwölf Jahren als Kassier ab. Es waren „boanige Zeiten“, blickte er auf die vielen Gesuche um Zuschüsse und Bürgschaften und Darlehensverhandlungen zurück. Mit 32000 D-Mark Guthaben habe er die Kasse übernommen, mit rund 80000 Euro Schulden gebe er sie ab. Doch dürfe man angesichts des schmucken Schützenheims, das einen Wert von rund 414000 Euro darstelle, stolz auf das Erreichte sein. Nachdem Kassenprüfer Michael Heckel berichtet hatte, dass in der Vereinskassenführung „alles im Butter“ sei, wurde Gröbl mit großem Beifall verabschiedet. Über das sportliche Abschneiden berichtete Sportleiter Tobias Schwinger: Nachdem eine Pistolenmannschaft gegründet wurde, beteiligen sich die Usseltaler jetzt mit sechs Mannschaften an den Rundenkämpfen. Allerdings mit sehr unterschiedlichem Erfolg. Sorgenkind sei die zweite Luftgewehrmannschaft, die noch keinen Kampf gewonnen habe, dagegen seien die Ergebnisse der fünften Mannschaft sehr erfreulich: Sie stehe auf dem ersten Platz in ihrer Gruppe. Beim Usseltalschießen in Gansheim belegte man Platz zwei.

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Großes Lob spendete der 2. Bürgermeister Wolfgang Fürmann dem Verein. Den Einsatz der freiwilligen Helfer bezeichnete er als „eine nachhaltige und vorbildliche Leistung“.

Besonders stellte er den Einsatz für das Gemeinwohl heraus. Der Verein hatte kürzlich 1100 Euro aus einem Benefizschießen an den Förderverein der Rennertshofener First Responder übergeben. „Sie denken nicht nur an die eigene Kasse, sondern auch an andere“, lobte Fürmann.

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