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Neuburg

05.11.2019

Wichtelhütte: Werkeln für den neuen Platz

Der Bürgermeister-Hocheder-Platz am Donaukai war nur kurz die Heimat der Wichtelhütte. In diesem Jahr schlägt der Glühweinstand sein Lager im Hofgarten auf. Am 28. November geht’s los.
Bild: Xaver Habermeier

Plus Wer Glühwein und „Sportler“ trinken will, steht heuer am Bürgermeister-Hocheder-Platz vor einer leeren Kiesfläche. Die Wichtelhütte zieht in den Hofgarten um. Gerade wird noch an einem neuen Podest gearbeitet.

Wenn bei der Wichtelhütte etwas Tradition ist, dann dass es beim Standort keine Tradition gibt. In den 23 Jahren ihres Bestehens wechselt sie in diesem Jahr zum fünften Mal den Platz. In gut eineinhalb Wochen beginnt der Aufbau am Hofgarten, am 28. November wird dort der erste Glühwein ausgeschenkt.

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Bis dahin liegt noch viel Arbeit vor Kalle Grömmer und Rüdiger Mahlo. In jeder freien Minute bauen die beiden Oberwichtel an dem neuen Wichtelhüttengelände. Denn das ist maßgefertigt. Für den Hofgarten muss eigens ein Podest angefertigt werden, zum einen, damit die Gäste bei Schnee und Matsch nicht im Morast versinken, und zum anderen, damit das Gras nicht ruiniert wird. Das Grün soll im Frühjahr satt und saftig den Blick auf den Hofgarten aufwerten, so fordern es der Stadtrat und die Stadtgärtnerei. Blöd also, wenn von den Grashalmen nach vielen durchfeierten Wichtelhüttennächten nur noch ein brauner Acker übrig wäre. „So weit wird es nicht kommen“, versichert Kalle Grömmer. Nur wegen des Versprechens, dass die Organisatoren die Grünanlage im Herzen der Stadt nach Weihnachten genau so verlassen, wie sie es vorgefunden haben, haben sie überhaupt den Zuschlag für den Standort bekommen.

Die Wichtelhütte stand bisher am Neuburger Donaukai

Ihren bisherigen Standort am Bürgermeister-Hocheder-Platz am Donaukai mussten sie verlassen, weil der ehemalige „Betten Kunze“ umgebaut und der Platz davor zur Baustelleneinrichtung benötigt wird. Nun also der Hofgarten. Zwischen Kriegerdenkmal und Parkdeck wird die Hütte stehen sowie der Stand mit Rahmbrot und gegenüber das Podest für die Besucher sowie der Klowagen.

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Damit wird eine gewisse Verbindung der einzelnen Weihnachtsmärkte in Neuburg geschaffen. Denn neben dem Weihnachtsmarkt auf dem Schrannenplatz wird es an den beiden mittleren Adventswochenenden den Christkindlmarkt auf dem Karlsplatz und die Schlossweihnacht im Residenzschloss geben. Der Verkehrsverein geht in diesem Jahr seine eigenen Wege. Von Freitag, 6. Dezember, bis Sonntag, 8 Dezember, und von Freitag, 13. Dezember, bis Freitag, 15. Dezember, gibt es im Hof sowie in den angrenzenden Räumen Keramikartikel, Schmuck, Krippen, Christbaumkugeln und vieles mehr. Kulinarisch verköstigen können sich die Besucher mit Schinkenschlawuzen, Baumkuchen, Punsch, heißem Caipirinhas sowie Glühwein – unter anderem an einem Ablegerstand der Wichtelhütte.

Glühwein und Punsch gibt es ab 28. November bei der Neuburger Weihnacht

Der Christkindlmarkt am Karlsplatz in der Altstadt wird in diesem Jahr von der Stadt organisiert. Neben der Lebenden Weihnachtswerkstatt im Rathausflez feiert heuer ein neues Angebot Premiere. So dürfen sich die kleinen Gäste auf den BRK-Wichtelhof im Freibereich der benachbarten Maria Ward-Schule freuen. Unter Anleitung und Betreuung wird hier gebastelt und gewerkelt.

Eröffnet wird die Neuburger Weihnacht am Donnerstag, 28. November, um 18.15 Uhr am Schrannenplatz. Die Wichtelhütte schenkt Glühwein, Punsch, „Sportler“ und so manches Stamperl bereits ab 17 Uhr aus. Montags bis mittwochs ist sie von 17 bis 21 Uhr geöffnet, donnerstags von 17 bis 22 Uhr, freitags von 17 bis 22.30 Uhr, samstags von 10 bis 22.30 Uhr und sonntags von 14 bis 20.30 Uhr.

Lesen Sie dazu auch den Artikel "Neuburger Wichtelhütte muss umziehen" vom 10. Juli 2019.

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