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Gemeinderat

21.11.2019

Hier soll der Mobilfunkmast in Deiningen stehen

Demnächst soll der dritte Mobilfunkmast der Gemeinde Deiningen auf einem Hallendach vor dem Cowabanga errichtet werden. Der Mast ist bereits da, allerdings noch nicht errichtet.
Foto: Sophia Huber

Plus In Deiningen wurde über den Standort des neuen Sendemastes gesprochen. Ein weiteres Thema ist die Lage auf der Dauerbaustelle sowie der weitere Zeitplan.

Damit auch Deiningen ein besseres Handynetz bekommt, hat der Gemeinderat bereits im Mai beschlossen, einen dritten Mobilfunkstandort auf ein privates Gelände im Gewerbegebiet Mittleres Ries I zu errichten.

In der Sitzung dieser Woche wurde bekannt gegeben, dass der Mast auf einer Halle errichtet und von der Telekom betrieben werden soll. Die Technik lasse sich laut Bürgermeister Wilhelm Rehklau aus einem gegenüberliegenden Gebäude ziehen, man brauche keine neue Trafostation. „Also auf kurzem Weg und ohne groß etwas aufzureißen“, so Rehklau, „das spart Geld und Nerven.“ Wenn alle Richtlinien eingehalten werden, müsse dafür auch kein Bauantrag gestellt werden, sagte der Bürgermeister. Laut Markus Jodl, Regionalbeauftragter der Telekom Bayern, sei der Standort gut geeignet. „Die Antenne muss immer leicht erhöht zu den Gebäuden sein“, erklärt Jodl. Normalerweise seien die Masten etwa 30 bis 40 Meter hoch.

Der neue Mast beträgt nach Angaben des Cowabanga–Inhabers, Hans Dischinger, etwa 14 Meter. Er konnte wohl noch nicht angebracht werden, weil einige Teile falsch geliefert wurden. Laut Jodl könne der Standort ab der zweiten Jahreshälfte 2020 für die Deininger nutzbar sein.

Sanierung der Hauptstraße in Deiningen: Das ist der aktuelle Stand

Ein weiterer Punkt der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats war der aktuelle Bericht zum Ausbau der Hauptstraße. Derzeit werden nach Angaben Rehklaus die Leitungen und Leerrohre verlegt. Die ENBW werde die Leerrohre mit Glasfasernetzen versorgen. Außerdem soll das von der Telekom verursachte große Loch im Boden, im Gemeinderat auch als „Kabelwirrwarr“ bekannt, bald geschlossen werden. Ansonsten könne laut Bürgermeister die Umleitung auch über den Winter aufrecht erhalten werden.

Am 15. Dezember soll bereits die neue Ampel an der Kreuzung aufgebaut werden. Zudem gebe es im Bereich der Querungshilfe eine neue Straßenlaterne sowie einen neuen Leuchtkopf. „In der Bauphase ist festgestellt worden, dass der Straßenausbau mitten an einer Einfahrt eines Privatgrundstückes in der Jahnstraße geendet hätte“, sagte Rehklau. Der Gehweg soll nun über den Bereich der Einfahrt weitergeführt werden, alles andere „macht keinen Sinn“.

Voraussichtlich im Frühjahr wird die neue Straße geteert. Das bestätigte Rehklau auf eine Nachfrage von Sonja Gernhäuser-Weng, die von einigen Geschäftsinhabern gefragt wurde, wie lange die Baustellenschilder noch vor deren Läden stehen würden.

Innenentwicklung war weiteres Thema im Gemeinderat

Ein weiteres Thema wurde in einer langen Diskussion in einem nicht-öffentlichen Teil vor der Sitzung diskutiert. Es ging um den Innerortsbebauungsplan. Bereits Anfang des Jahres hat sich der Gemeinderat dazu entschieden, die Innenentwicklung des Ortes voranzutreiben. Die Gemeinde will nur neue Baugebiete ausweisen, wenn im Ortskern kein passendes Grundstück vorhanden ist.

Damals wurde einstimmig festgelegt, dass die Innenentwicklung bevorzugt wird (wir berichteten). Susanne Moser-Knoll, Architektin und Stadtplanerin war für diesen Tagesordnungspunkt als Gast im Gemeinderat. Im öffentlichen Teil wurde der Billigungs- und Auslegungsbeschluss zum Innerortsbebauungsplan allerdings vertagt. Laut Rehklau waren noch zu viele Fragen offen, als dass der Beschluss öffentlich diskutiert werden könnte.

Die Diskussion ist geschlossen.

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