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Kultur

10.09.2018

In Oettingen wird wieder musiziert

Das Programm für die zweite Hälfte der Residenzkonzert-Saison in Oettingen steht. <b>Foto: Werner Rensing</b>
Bild: Werner Rensing

Die zweite Hälfte der Residenzkonzert-Saison steht bevor. Das Programm im Überblick

Oettingen In Kürze beginnt in Oettingen die zweite Hälfte der Residenzkonzert-Saison. Los geht’s am 22. September (20 Uhr) mit der Kammerphilharmonie Amadé unter der Leitung von Frieder Obstfeld. An diesem Samstagabend dreht sich alles um den „Wildfang“ der Klassik – Wolfgang Amadeus Mozart. Das Ensemble eröffnet mit „einer der reiz- und geistvollsten seiner italienischen Sinfonien“ (Zitat: Albert Einstein), der Sinfonie in D-Dur (KV 81). Das Klavierkonzert in A-Dur (KV 414) gilt – zusammen mit KV 413 und KV 415 – als Auftakt seines großen Kreativitätsausbruchs im Jahr 1784. Man darf gespannt sein auf die Interpretation der Pianistin Dina Ugorsjaka, welche in der Presse bereits für ihre Beethoven-Interpretationen gefeiert wird. Den Abend beschließen wird die Kammerphilharmonie Amadé dann mit Mozarts Erster Lodronischer Nachtmusik in F-Dur (KV 247), einer typischen Unterhaltungsmusik in adeligen Kreisen im 18. Jahrhundert.

Im Oktober kann sich das Oettinger Konzertpublikum dann auf zwei weitere Abende zum Abschluss des Konzertjahres freuen. Das letzte Galakonzert des Jahres, am 7. Oktober (bereits um 17 Uhr), wartet dabei mit einem absoluten „Mega-Star“ der Klassikszene auf: Daniel Müller-Schott, laut New York Times ein „furchtloser Spieler mit überragender Technik“, wird gemeinsam mit dem Georgischen Kammerorchester unter anderem die Variationen über ein Rokoko-Thema op. 33 von Tschaikowsky interpretieren. Neben seiner extrem umfangreichen Konzerttätigkeit nimmt sich Daniel Müller-Schott regelmäßig Zeit, um sich in der Ausbildung und Förderung junger Musiker aus Europa, den USA, Asien und Australien zu engagieren, unter anderem unterstützt er auch seit vielen Jahren das Projekt „Rhapsody in School“.

Auch das Oettinger Kammerorchester kümmert sich, mittlerweile seit über einem halben Jahrhundert, um die Ausbildung und Förderung junger Musiker. Wie in jedem Jahr bilden ihre Konzerte – bestehend aus dem Abendkonzert und den am Nachmittag vorausgehenden, moderierten Kinderkonzerten - zu Beginn und Ende der Oettinger Residenzkonzertreihe einen Rahmen, der zur schönen Tradition geworden und im Konzertkalender der Region fest etabliert ist. Bei den Konzerten werden häufig regionale Talente als Solisten in den Mittelpunkt gerückt. Beim Abschlusskonzert am 13. Oktober (20 Uhr, Kinderkonzert um 16 Uhr) kehrt der in Oettingen geborene Gitarrist Moritz Gruber in seine Heimat zurück und wird gemeinsam mit dem Oettinger Kammerorchester unter der Leitung von Günter Simon das Gitarrenkonzert in e-Moll op. 140 von Ferdinando Carulli (1770-1841) interpretieren.

Karten sowie weitere Informationen zu den Konzerten gibt es bei der Tourist-Information Oettingen (Telefon 09082/70952), an der Abendkasse sowie im Internet unter www.oettinger-residenzkonzerte.de. (pm)

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