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Kommentar

09.10.2020

Oettingen: Der Wunschzettel für die Krone lässt sich nicht endlos füllen

Die Krone in Oettingen wird zunächst in eine Art Ursprungszustand zurückversetzt, bevor die große Sanierung beginnt. Die Entkernung ist inzwischen abgeschlossen.
Bild: Werner Rensing

Plus Der alte Oettinger Stadtrat hat sich im Winter vorigen Jahres dazu entschieden, für die Zukunft der Krone an einem Strang zu ziehen. Langsam wird es aber wieder Zeit für hitzig-kontroverse Debatten – auch über die Finanzen.

Der alte Oettinger Stadtrat hat sich im Winter vorigen Jahres dazu entschieden, für die Zukunft der Krone an einem Strang zu ziehen und sich nicht in kleinlichen Diskussionen zu verlieren, die am Ende noch dazu führen könnten, dass das wichtigste Gebäude der Stadt neben dem Rathaus verfällt. Spätestens als die beachtlichen Fördermittel von mehr als zehn Millionen Euro bekannt waren, zweifelte kaum noch jemand daran, dass sich für die kleine Stadt an der Wörnitz eine einmalige Chance bot, den Stadtkern aufzuwerten.

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In den Vorträgen des Projektmanagers über die Bedeutung der Krone schwingt viel Euphorie mit. Verständlich. Die Krone hat mehrere hundert Jahre Oettinger Stadtgeschichte auf dem Buckel. Die Spuren der Vergangenheit verraten auch im Gebäude viel. Man muss kein Freund von alten Häusern sein, um die Magie zu verstehen. Dazu kommt, dass die Architekten aus Ellingen ein vielversprechendes Repertoire an Denkmalbauten vorzuweisen haben. Da ist auch ein bisschen Träumen erlaubt.

Trotz all der Euphorie muss aber klar sein, dass sich der Wunschzettel für die Krone nicht endlos füllen lässt. Gut, dass es am Donnerstag zumindest den einen oder anderen mahnenden Hinweis in diese Richtung gab. Gut wäre es, wenn die Harmonie schon bald (auch öffentlich) wieder hitzig-konsturktiven Diskussionen weicht.

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