Dinkelsbühl

02.11.2017

Schöner schwitzen

In Dinkelsbühl ist der neue Saunagarten eröffnet worden. Der Saunabereich am Hallenbad wurde neue gestaltet, zudem gibt es eine neue Kneippanlage.
Bild: Tippl

In Dinkelsbühl wurden rund 800000 Euro in die Neuanlage des Saunabereichs investiert. Zudem gibt es jetzt eine neue Kneippanlage.

Mit der Eröffnung des neuen Saunagartens und neu gestalteten Saunabereichs am Hallenbad wurde auch die neue Kneippanlage des Dinkelsbühler Kneipp-Vereins an der „Alten Promenade“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Beim Festakt zur Eröffnung in der großen Gemeinschaftssauna erläuterte Andreas Karl, technischer Werkleiter der Stadtwerke Dinkelsbühl, die Entstehungsgeschichte sowohl des Saunagartens als auch der Kneippanlage. Im Januar wurden die Ideen zur Neugestaltung des Areals an der bestehenden Sauna gesammelt und im April ein Konzept dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt.

Im Umfeld der Neugestaltung habe sich laut Karl die Platzierung einer Kneipp-Anlage angeboten. Ein kleines Tretbecken wurde zusätzlich im Saunagarten eingeplant. Im Mai wurde mit den Bauarbeiten begonnen und diese erstreckten sich bis zur Eröffnung. Insgesamt wurden laut Karl etwa 800000 Euro für die Neuanlage des Saunabereichs mit terrassierter Saunalandschaft und den verschiedenen Themensaunen investiert. Eine „Pause vom Alltag“ sei das Motto der neuen insgesamt 2000 Quadratmeter großen Anlage, und die werde laut Andreas Karl für die Bevölkerung, für die Gäste aus dem benachbarten Baden-Württemberg und dem Ries und für Touristen auf vielfältigste Weise geschaffen.

Für Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer ist die Gestaltung dieses Areals ein wertvoller Baustein für Gesundheit, für Lebensgefühl und Gemeinschaft in Dinkelsbühl und ein Standortvorteil für die Stadt. Bezugnehmend auf die Kneipp-Anlage erinnerte das Stadtoberhaupt an die jahrelangen Bemühungen des Dinkelsbühler Kneipp-Vereins für einen Ersatzstandort der Kneipp-Anlage im Mutschachwald. Dieser liege zu exponiert für das aktive und regelmäßige Kneippen, und der Verein habe bei ihm mit seinem Anliegen einer stadtnahen Kneipp-Anlage offene Türen eingerannt. Mit dem neuen Saunagarten und dem Freigelände, den verschiedenen Saunen, einem erweiterten Service und der neuen Kneipp-Anlage werde die Attraktivität der gesamten Stadt gesteigert, war sich Dr. Hammer sicher.

Geduld, Hartnäckigkeit und Leidenschaft für die Sache ließen den Traum des Kneipp-Vereins wahr werden, führte Michael Reifenberger, Vorsitzender des Kneipp-Vereins, in seinem Grußwort an. Er dankte dem Oberbürgermeister, dem Bauamt, den Stadtwerken und den Handwerkern für das Ineinandergreifen bei der Realisierung der Kneipp-Anlage, dazu den Geldinstituten, Firmen und den Vereinsmitgliedern, die durch ihre Spenden diese Anlage ermöglicht hatten. Insgesamt wurden für die Kneippanlage vom Verein rund 30000 Euro aufgebracht, und die Stadt habe rund 15000 Euro aufgewendet. Nach Reifenbergers Worten könne an dieser neuen Kneipp-Anlage eine Gesundheitsbildungsstätte entstehen. Optimal gelegen am Rundweg um die „schönste Altstadt Deutschlands“ und mit Nachbarschaft zu den Schulen und Kindertagesstätten, sei Kneipp nun inmitten der Menschen präsent. Der Verein werde sich bemühen, diese Kneipp-Anlage mit Leben zu füllen und die Idee Sebastian Kneipps stärker ins Bewusstsein der Stadt zu bringen. Anschaulich wurden die Kneippschen Anwendungen nach der Eröffnung am kleinen Tretbecken in der Saunalandschaft den Besuchergruppen von Kneipp-Mitgliedern erläutert. Am „Tag der offenen Tür“ interessierten sich zahlreiche Besucher für die neu geschaffene Saunalandschaft und besichtigten die Kneipp-Anlage.

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