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06.07.2019

Von wegen „Das letzte Wort“

Am Set von „Das schönste Mädchen der Welt“: (von links) Produzent Sebastian Zühr, Hauptdarstellerin Luna Wedler, Regisseur Aron Lehmann, Hauptdarsteller Aaron Hilmer und Kameramann Andreas Berger.
Bild: Tobis-Film

Neue Projekte für den Rieser Regisseur Aron Lehmann

Man kann sie buchstäblich auch vom Ries aus sehen, die Erfolgswelle, auf der der Rieser Regisseur Aron Lehmann gerade schwimmen darf. Nach „Highway to Hellas“ und „Die letzte Sau“, sein Film, der im Ries spielt und seinem bisher größten Erfolg „Das schönste Mädchen der Welt“ hat Aron Lehmann die nächsten Projekte in der Planung. „Der bayerische Filmpreis, den wir für „Das schönste Mädchen“ bekommen haben, hat unheimlich viele Türen geöffnet“, sagt Lehmann. Dennoch müsse man als freier Regisseur und Drehbuchautor jeden Tag aufs Neue für seine Ideen kämpfen. Aktuell bestreitet er diesen Kampf sehr erfolgreich. Ab Herbst 2019 ist in Berlin Drehbeginn für eine sechsteilige, jeweils 45-minütige Netflix-Serie, die Lehmann mit Hauptdarstellerin Anke Engelke realisieren wird, Titel voraussichtlich „Das letzte Wort“. „Das wird ein spannendes Abenteuer“, ist sich der Rieser sicher, „hier wird nochmal in einem anderen Tempo gearbeitet als fürs Kino.“ In der neuen, tragikomischen Serie spielt Anke Engelke eine Trauerrednerin, die nach dem Tod ihres Mannes den Glauben an ihre Arbeit und die Kontrolle über ihre Familie verliert. Als sie bemerkt, dass sie ihn nicht loslassen kann, beginnt sie, die Beerdigung ihres Mannes zu sabotieren, bis sie die richtigen Worte gefunden hat. Anke Engelke über das Projekt: „Ich freue mich riesig auf die gemeinsame Arbeit und Reise mit dem tollen Regisseur Aron Lehmann, dem großartigen Buch und den wunderbaren Kollegen. Hier knallen Drama und Humor aufeinander. Familie und Beziehungen, Verlust und Trauer, Leben und Tod, die Absurditäten des Lebens, das Wiederfinden von Kraft und Lebensmut, alles drin. Zum Heulen schön!“ Sobald die Serie abgedreht ist, wird Aron Lehmann das nächste Projekt angehen, die Verfilmung des aktuellen Bestsellers von Mariana Leky „Was man von hier aus sehen kann.“ Eine Geschichte, die sich um Selma dreht, eine alte Westerwälderin, die den Tod voraussehen kann. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Unklar ist allerdings, wen es treffen wird. Ein Buch und demnächst Film über die Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigen Bedingungen wählt. Aron Lehmann, der Drehbuchautor und Regisseur in Personalunion sein wird, sagt: „Ich fühle mich als Buchhändlerssohn besonders geehrt, dass ich diesen außergewöhnlichen Roman zur Verfilmung anvertraut bekommen habe. Das Buch ist einer der originellsten und berührendsten Stoffe, die ich seit langem gelesen habe. Ich schätze mich sehr glücklich, dass ich nun sehr viel Zeit mit dieser ungewöhnlichen Geschichte und deren wunderbaren Figuren verbringen darf.“

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