Kolping

12.02.2018

Wemding süß-sauer

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2 Bilder
Die Schlussformation der Geishas und Sumo-Ringer.

600 Besucher sind vom Programm beim „Asia-Ball“ begeistert. Stadtführung mit dem Kaiser von China

Rund 600 Ballbesucher erlebten in der Stadthalle einen großartigen Ballabend im asiatischen Flair. Der Kolpingball war damit erneut der größte in ganz Nordschwaben.

Vor dem Betreten der Stadthalle wurden die Gäste asiatisch eingestimmt. Hierzu wurde ein Bild auf den Eingangsbereich und die Fassade projiziert. Im mit Papierschirmchen und Goldfolie reich geschmückten Foyer hieß gemäß asiatischem Brauch eine „Winkekatze“ die Gäste willkommen. Nach dem Durchschreiten eines „japanischen Toriis“ galt es, sich am „Kol-Ping-Pong“ zu versuchen und sich auf den Papierfähnchen zu verewigen. Schon zur Tradition geworden ist ein Erinnerungsfoto für die Ballbesucher. Diesmal durften sie sich vor einer Fototapete von der Terrakotta-Armee platzieren und wurden von einzelnen Kriegern flankiert.

Konfuzius (Daniel Ostermeier) und sein Schüler (Marius Trollmann) begrüßten die Ballgäste. Für die kurzfristig verhinderte Tourismusleiterin Judith Strohofer sprang Benedikt Bosch als Stadtführer ein. Vor dem Rathaus begrüßte er den Kaiser von China und berichtete, dass im Stadtrat alles voller Harmonie sei, da der Bürgermeister den VHS-Kurs „Zähmung von schwer erziehbaren Stadträten“ besucht habe. Mit den Widersprüchen im Rathaus konnte der Kaiser (Florian Fischer) nichts anfangen. In China würden alle Widerspenstigen ohnehin mundtot gemacht.

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Bei der Pfarrkirche wusste der Stadtführer (Benedikt Bosch) von einem besonderen ökumenischen Ereignis zu berichten. So stand der Pfarrer am Ambo und predigte, während der „evangelische Christbaum aus Rudelstetten“ in der Ecke nadelte. Falls die Probleme bei der Kirchenrenovierung noch größer werden sollten, würde sich Kolping bereit erklären, den Dachstuhl der Pfarrkirche beim Sonnwendfeuer zu entsorgen.

Die 18 schönsten Geishas der Kolpingsfamilie zeigten zu einem Medley aus traditioneller asiatischer Musik verschiedene Tänze. Für einen großen Lacher sorgten vier „aufgeblasene Sumo-Ringer“, die sich unter die Tänzerinnen mischten und in „Fatsuits“ zu „Kung-Fu-Fighting“ tanzten. Für richtig Stimmung sorgte bei den Zugaben der Abschluss mit dem weltberühmten Hit „Gangnam-Style“.

Wie in den vergangenen Jahren war die Band „Ohne Filter“ ein weiterer Garant für gute Stimmung. Bis weit nach Mitternacht war die Tanzfläche immer gut gefüllt. Auch in der asiatisch geschmückten Bar erwartete die Besucher mit dem „Running Schnäpsli“ eine Attraktion. Hierfür wurden eigens mit 3D-Druckern Schnäpsli-Schiffchen hergestellt und die komplette Konstruktion produziert.

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