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Oettingen

07.06.2019

Wörnitzfreibad: Wasser im Kinderbecken soll wärmer werden

Das Wörnitzfreibad in Oettingen ist bei Einheimischen und Gästen beliebt. Künftig soll das Wasser in Duschen und Kinderbecken mithilfe von Sonnenkollektoren erwärmt werden.
Bild: Werner Rensing

Mit Sonnenkollektoren soll künftig das Wasser aufgeheizt und auch für die Duschen hergenommen werden. Der Vorschlag für ein Vordach am Kiosk wurde erst einmal abgelehnt.

Selten soll es im Oettinger Wörnitzfreibad Beschwerden geben haben, sagt Bürgermeisterin Petra Wagner. Wenn es aber Kritik gab, dann wegen der Wassertemperatur des Kinderbeckens. Stadtbaumeister Klaus Obermeyer schilderte dem Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung, dass das Wasser oft erst am Nachmittag eine erträgliche Wärme hatte. Die Heizschlangen auf dem Eingangsgebäude hätten sich im Schatten der Bäume nur langsam aufgeheizt. Gerade Urlauber, die meist schon am Vormittag kamen, beschwerten sich ab und an über das Wasser, das dann sogar kälter war in der Wörnitz.

Im Zuge der Sanierung des Freibades soll dieses Manko beseitigt werden. Die Stadt hat Obermeyer zufolge vor, auf den Kabinen, die Badbesucher mieten können, Kollektoren aufzustellen. 50 Quadratmeter Kollektoren sollen einen Tank mit rund 3000 Litern Wasser aufheizen. Über einen Pufferspeicher und einen Wärmetauscher soll das Planschbecken dann jeden Morgen mit rund 24 Grad kalten Wasser befüllt werden. Die Anlage soll rund 45.000 Euro kosten, die Kosten für das Kinderbecken seien auch im Förderantrag inbegriffen. Die Stadt will nun Angebote einholen.

Vordach passt nicht zum Konzept des Oettinger Wörnitzfreibades

Vorerst eine Absage hat der Kioskbetreiber für seinen Wunsch erhalten, zum Schutz vor dem Regen ein Vordach anbauen zu lassen. Das Gremium war sich einig, dass zunächst die Sanierung abgewartet werden soll.

Außerdem habe laut Wagner der ausführende Architekt gesagt, dass ein Vordach in keiner Weise zum Badkonzept passen würde und weigerte sich sogar, einen Entwurf anzufertigen. Stattdessen schlug er ein Sonnensegel vor. Der Bauausschuss gestattete dem Kioskbetreiber allerdings mit zwei Gegenstimmen, sein Provisorium für den Regenschutz behalten zu dürfen.

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