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Projekt

02.08.2014

Ziegen zupfen an der Marienhöhe

Von links: Wolfgang Schneider, Sven Schmidt, Werner Vonhoff und OB Hermann Faul mit dem Bauausschuss auf der Marienhöhe.
Bild: ben

Erfolgreich gegen Verbuschung

Nach ersten Versuchen im Steinbruch bei der Alten Bürg läuft seit vergangenem Jahr das Projekt „Ziege“ auch erfolgreich auf der Marienhöhe. Jetzt unterrichteten Forstamtsleiter Werner Vonhoff und Revierförster Sven Schmidt den Bau-, Verwaltungs- und Umweltausschuss im Nördlinger Stadtrat vor Ort über den Fortschritt der diesjährigen Pflegemaßnahmen um das Gebiet am Hexenfelsen.

Dabei erläuterten sie, dass es auf der Marienhöhe gelte, einen Mittelweg zwischen dem ursprünglichen lichten Park und dem daraus in Jahrzehnten entstandenen stellenweise düsteren Wald anzustreben, also einen „Parkwald“. Dazu gelte es, durch Entfernen einzelner Bäume Sichtschneisen auf die Stadt zu schaffen, aber auch den Wuchs lichtbedürftiger Arten wie Kiefer, Lärche, Ulme oder Kirsche sowie kräftiger Kronen zu fördern.

Dazu wolle man auch entlang der Hauptwege das Unterholz entfernen.

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Damit man keine kostenaufwändigen und lärmenden Maschinen brauche, setze man auf Ziegen. Diese machen einzelne Bereiche frei von Verbuschung und Verunkrautung. Die zwei Dutzend Ziegen gehören Nebenerwerbslandwirt Wolfgang Schneider, die der aus dem nahen Württemberg nach Nördlingen bringt.

Nachteil: Schon mehrmals wurden Weidegerät und Elektrozaun außer Betrieb gesetzt oder zerstört (wir berichteten). (ben)

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