Startseite
Icon Pfeil nach unten
Nördlingen
Icon Pfeil nach unten
Möttingen
Icon Pfeil nach unten

Oettingen: Die Abbruch-Arbeiten am Müllerstadel und Bettenhaus starten bald

Oettingen

Die Abbruch-Arbeiten am Müllerstadel und Bettenhaus starten bald

  • |
  • |
  • |
    Die Abrissarbeiten haben begonnen, die Stadtmauer wird durch Holzlatten gestützt.
    Die Abrissarbeiten haben begonnen, die Stadtmauer wird durch Holzlatten gestützt. Foto: Verena Mörzl

    Ein Holzgerüst soll die Oettinger Stadtmauer stützen, wenn bald der Bagger Stück für Stück den Müllerstadel abreißt. Teilweise fehlt schon ein Teil des Daches, auch am Bettenhaus. Zum Schutz der angrenzenden Gebäude seien diese Stücke von zwei Arbeitern auf einer Hebebühne behutsam rückgebaut worden. In den nächsten Tagen wird dann großes Gerät fällig, teilt Projektleiter Martin Götz mit.

    Der Bagger hierfür steht auf der Rückseite des Rathauses bereit. Bürgermeister Thomas Heydecker schrieb dazu kürzlich im Bautagebuch der Krone: "Eine riesige optische Veränderung wird es geben, wenn der Müllerstadel und die Zwischengebäude abgebrochen sein werden. Der sich dann ergebende Blick vom südlichen Hofgarten über die Stadtmauer in die Stadt hat es seit einem Brand 1867, dem der Müllerstadel damals zum Opfer fiel, nicht mehr gegeben." Ein paar Tage wird es bis dahin allerdings noch dauern.

    Der Bagger hinter dem Rathaus steht bereit.
    Der Bagger hinter dem Rathaus steht bereit. Foto: Verena Mörzl

    Abbruch-Arbeiten in Oettingen: Müllerstadel wird bald abgerissen

    In der historischen Krone baute inzwischen ein Holzrestaurator die intakten historischen Holzböden aus. Heydecker informiert darüber, dass sich an dieser Stelle wieder gezeigt habe, wie viel Substanz von der Krone tatsächlich noch erhalten sei. Die Unterdielen sollen im Bauhof gelagert und bei Bedarf und Möglichkeit in das sanierte Gebäude nach einer Aufbereitung wieder eingebaut werden. Gleichzeitig habe ein Zimmermann die Standfestigkeit des Westgiebels und des zweiten Obergeschosses gesichert. "Dies war notwendig, damit der stark nach Westen geneigte Giebel beim Abbruch des Zwischengebäudes nicht weiter kippt", so Heydecker. (AZ)

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden