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Astronomie
15.04.2020

Lyriden 2020: Wie Sie die Sternschnuppen besonders gut sehen

Vorfreude für Hobbyastronomen: Im April rasen die Lyriden über den Nachthimmel.
Foto: P. Pleul, dpa (Symbol)

Für Hobbyastronomen hat das Warten ein Ende: Im April sind die Lyriden zu sehen. Was sind die Lyriden überhaupt und wann gibt es besonders viele Sternschnuppen zu sehen?

Nach dem Supermond hat der April für Hobbyastronomen noch ein weiteres Highlight zu bieten: Die Lyriden sausen in der zweiten Monatshälfte über den Himmel. Alle Infos rund um Datum, Hintergrund und Höhepunkt der Lyriden-Sternschnuppen 2020 finden Sie hier bei uns in der Übersicht.

Wann sind die Lyriden besonders gut zu sehen?

Ihren Höhepunkt erreichen die Lyriden voraussichtlich in der Nacht vom 21. auf den 22. April 2020. Pro Stunde seien dann laut Haus der Astronomie rund 20 Lyriden-Sternschnuppen zu sehen. Das sind nicht so viele wie etwa bei den Geminiden, auf deren Höhepunkt bis zu 120 Sternschnuppen pro Stunde zu sehen sind. Aber immerhin flitzt während der Lyriden alle drei Minuten eine Sternschnuppe über den Nachthimmel.

Weil außerdem nur zwei Tage später Neumond ist, wird der Himmel in dieser Nacht nicht vom Mond aufgehellt. Laut Haus der Astronomie könnten daher auch schwächere Sternschnuppen zu erkennen sein. Die beste Beobachtungszeit ist nach Mitternacht.

Wo sind die Lyriden zu sehen?

Das Sternbild Leier steigt von Nordosten auf und steht bis zum Morgengrauen hoch über dem südöstlichen Horizont. Beobachter sollten sich also einen dunklen Ort aussuchen, um die Sternschnuppen sehen zu können und dann nach Osten schauen. Zum Sternbild Leier gehört mit Wega übrigens auch einer der hellsten Sterne am Nachthimmel.

Was sind die Lyriden?

Ihren Namen verdanken die Lyriden dem Sternbild Leier, aus dem sie zu kommen scheinen. Laut Haus der Astronomie ist das aber nur ein perspektivistischer Effekt. Denn tatsächlich kreuzt die Erde auf ihrer Reise um die Sonne zu der Zeit die Reste des Kometen Thatcher. Diese kleinen Teilchen kollidieren mit 180.000 Kilometern pro Stunde mit der Erdatmosphäre, werden stark erhitzt und bringen die Luft um sich herum zum Leuchten. So entsteht dann eine Sternschnuppe.

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