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20. Todestag von Falco

06.02.2018

Diese Mythen ranken sich um den Tod berühmter Musiker

Der österreichische Popstar Falco während eines Auftritts im Jahr 1988.
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Der österreichische Popstar Falco während eines Auftritts im Jahr 1988.
Bild: DPA

Elvis, Falco, Tupac: Ihr musikalisches Erbe machte sie unsterblich – doch auch Verschwörungstheoretiker wollen die Sänger wieder zurück ins Leben holen.

Im eigenen Wagen erschossen, jung gestorben oder tragisch verunglückt: Wenn Prominente unter mysteriösen Umständen sterben, kommen oftmals Gerüchte auf: Der Tod sei fingiert worden, damit die Promis sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen können. Befeuert durch verschwommenes Bildmaterial und verwackelte Handyvideos werden diese Ammenmärchen immer wieder neu befeuert.

Vor 20 Jahren starb Falco

Falco war bereits zu Lebzeiten ein Mythos: Der Sänger führte ein exzessives Leben, konsumierte Kokain und war für seine bizarren Bühnenauftritten bekannt. Am Dienstag jährt sich sein Todestag zum 20. Mal. Falco, der mit bürgerlichen Namen Johann Hölzel hieß, starb kurz vor seinem 41. Geburtstag durch einen Autounfall in der Dominikanischen Republik: Der Sänger war aus einem Parkplatz gefahren, dann rammte ein Bus seinen Geländewagen. Falco war sofort tot.

Schon kurz nach seinem Tod kamen Gerüchte auf, der Österreicher hätte Selbstmord begangen. Hauptauslöser für diese Vermutung war eine Textzeile in seinem Hit „Out of the Dark“: „Muss ich denn sterben, um zu leben?“ fragte Falco in dem Lied. Doch die Vermutung konnten schnell entkräftet werden. Denn nicht der Sänger selbst hatte diese Zeilen geschrieben, sondern ein deutscher Produzent. Der Mythos um den „Falken“, wie seine Fans ihn nennen, ist aber ungebrochen. 2007 mutmaßten Klatschblätter, dass Falco noch unter den Lebenden weilt. Der angebliche Beweis: Auf einem Konzert in Wien wurden Fotos geschossen, auf denen ein Mann mittleren Alters zu sehen ist. Der abgelichtete Konzertbesucher wies eine gewisse Ähnlichkeit mit dem österreichischen Sänger auf. Der Doppelgänger konnte nicht ausfindig gemacht werden. Doch Mythos hin oder her: Das Grab von Falco auf dem Wiener Zentralfriedhof hat sich mittlerweile zu einer zentralen Adresse für seine Fans entwickelt.

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Falco
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20. Todestag von Falco: Gerockt, geliebt, gefallen
Bild: Herbert Pfarrhofer, APA/dpa

Youtube-Video will beweisen, dass Elvis noch lebt

„Der König lebt“. Und alle Welt weiß, wer gemeint ist: Der König des Rock 'n' Roll, Elvis Presley. Immer wieder kommen Gerüchte auf, dass der Sänger noch am Leben ist und nun ein Dasein abseits der Öffentlichkeit fristet. Seit seinem Tod am 16. August 1977 gab es immer wieder „Elvis“-Sichtungen. Auf der ganzen Welt geben Menschen an, den „King“ gesehen zu haben. Selbst heute hat der Mythos seine Wirkung nicht verloren: 2016 wurde auf Youtube ein Video veröffentlicht, auf dem ein etwas untersetzter, älterer Mann durch Graceland, den ehemaligen Wohnort von Elvis, spaziert. Auch wenn die Bilder keinen Aufschluss geben, wer nun tatsächlich zu sehen ist – das Video wurde bereits mehr als 1,2 Millionen Mal angeklickt.

Possible Elvis Sighting at Graceland on 5/24/2016 The Shadow

Rapper Tupac wurde durch seine Ermordung zum Mythos

Ein weiterer Star in der Reihe der lebenden Toten, ist der Rapper Tupac. Das ist unter anderem den spektakulären Umständen seiner Ermordung geschuldet: Der Musiker wurde 1996 in seinem Wagen an einer Kreuzung in Las Vegas erschossen. 16 Schüsse wurden auf das Fahrzeug abgefeuert. Eine Kugel durchbohrte die Lunge des Rappers. Tupac starb wenige Tage später im Alter von 25 Jahren. Seitdem kursieren auf Online-Plattformen Gerüchte, dass er seinen Tod nur inszenierte. Als Beweise gelten verwackelte Handy-Videos, die den Musiker unter anderem in Afrika, Kuba oder gar Tasmanien vermuten. Die angeblichen Beweise sind eher dürftig. Doch für diejenigen, die das Material auf Online-Videoplattformen hochladen, sind die Videos Klick-Garanten. (mit dpa)

Ist Tupac Shakur nicht tot? NetBeat - Die joiz-News
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