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Zu gruslig für's Museum

11.05.2015

Germanisches Nationalmuseum schaltet nach Kritik Horrorvideos ab

Neben furchteinflößenden Figuren wie die «Sirene mit Fischschwanz» war bisher auch eine Videoinstallation mit gruseligen Filmszenen teil der Monster-Ausstellung in Nürnberg.
Bild: Daniel Karmann (dpa)

100 Horrorfilm-Szenen: Das war einigen Museumsbesuchern zu viel. Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg nimmt die Videoinstallation vorerst aus seiner Monster-Ausstellung.

Nach Kritik von Besuchern zeigt das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg in seiner Monster-Ausstellung vorerst eine Videoinstallation mit gruseligen Filmszenen nicht mehr.

In der Installation waren auf drei Bildschirmen knapp 100 Ausschnitte aus Horrorstreifen der letzten Jahrzehnte zu sehen.  Darunter seien auch Szenen aus Filmen gewesen, die erst ab 18 Jahren freigegeben sind, sagte Museumssprecherin Sonja Mißfeldt. Besucher hatten kritisiert, dass Kinder und Jugendliche dort Dinge sehen könnten, die sie verstören.

Schützt ein Vorhang Kinder vor den Horror-Szenen?

"Schon bei der Eröffnung haben sich Besucher an den Kurator und unseren Direktor gewandt. Und es gab einen Eintrag ins Besucherbuch", sagte Mißfeldt. Nun überlege sich das Museum, wie es die Installation weiter zeigen könne, ohne dass Kinder zufällig darüber stolpern - etwa mit einem Vorhang und dem Hinweise auf den Jugendschutz.

Die Installation sei bereits im vergangenen Jahr in der Ausstellung "Unterwelten" in Dortmund zu sehen gewesen. Damals habe es keinen besonderen Schutz gegeben. lby

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