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Google Doodle
12.04.2019

100 Jahre Bauhaus: Das steckt hinter dem Google Doodle

Die Bauhaus-Teekanne von Wilhelm Wagenknecht aus feuerfestem Jenaer Glas im Firmenarchiv des Jenaer Glaswerkes.
Foto: Jan-Peter Kasper, dpa

"100 Jahre Bauhaus" feiert Google heute mit einem eigenen Doodle. Wir erklären, was dahinter steckt.

100 Jahre Bauhaus - darauf weist Google mit sienem Doodle hin: Der Architekt Walter Gropius gründete vor 100 Jahren das Staatliche Bauhaus in Weimar als eine Schule für Architektur, Kunst und Design. Auf Entwürfe der Bauhäusler wird noch heute zurückgegriffen.

Farbenfroh, aber auch sehr minimalistisch sieht das Doodle aus. Doch wer es anklickt, wird überrascht. Ein kurzer Clip fährt von oben nach unten durch das Bild und zeigt bekannte Erfindungen des Bauhaus wie zum Beispiel den berühmten "Freischwinger"-Stuhl, die Bauhaus-Teekanne oder charakteristische runde Tischlampen.

100 Jahre Bauhaus: Google Doodle zum Jubiläum

1925 verließ das Bauhaus, das Google heute mit seinem Doodle feiert, Weimar wegen politischen Drucks von rechts Richtung Dessau. Auch dort blieb die Einrichtung nicht lange: Sie zog nach Berlin, wo die Nationalsozialisten das Bauhaus 1933 schlossen.

Die vor allem mit den Dichterfürsten Goethe und Schiller verbundene Klassikstadt Weimar tat sich lange schwer mit ihrem Bauhaus-Erbe. Vor dem Neubau, der in diesem Jahr eröffnete, war das Museum in einer kleinen Kunsthalle untergebracht. Dort konnte stets nur ein Bruchteil der gut 13.000 Objekte umfassenden Bauhaus-Sammlung der Klassik Stiftung gezeigt werden - einige davon sind im heutigen Google Doodle zu sehen. Den Grundstock der Bauhaus-Sammlung hatte Gropius noch selbst 1925 ausgewählt. Auch Stücke aus dieser Zusammenstellung sind im Museum zu sehen.

100 Jahre Bauhaus: Neues Museum in Weimar eröffnet

Das Google Doodle erscheint genau eine Woche nach Eröffnung des neuen Bauhaus-Museums in Weimar am 5. April 2019. Schon am ersten Wochenende kamen tausende Besucher. Seit Eröffnung für das allgemeine Publikum zählte die Klassik Stiftung vom vergangenen Freitagabend bis zum Sonntagnachmittag 14.000 Besucher in beiden Häusern. Der Eintritt in den nahe beieinander gelegenen Museen war am vergangenen Wochenende kostenlos.

Ein Exemplar des "Freischwinger"-Stuhls von Ludwig Mies van der Rohe im «StadtPalais» in Stuttgart.
Foto: Sebastian Gollnow, dpa

Aktuell zeigt die Klassik Stiftung Weimar im neuen Bauhaus-Museum die Ausstellung "Das Bauhaus kommt aus Weimar" sowie die neue Ausstellung "Van de Velde, Nietzsche und die Moderne um 1900" im Neuen Museum am Gründungsort der legendären Hochschule für Gestaltung. (AZ)

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