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Kinokritik
14.09.2016

"SMS für Dich": Herzschmerz mit Karoline Herfurth und Co.

Karoline Herfurth spielt die Hauptrolle in "SMS für Dich", einem Bestseller-Roman, der nun in die Kinos kommt. Darin sind noch weitere beliebte deutsche Schauspielerinnen zu sehen.

„Was Til Schweiger und Matthias Schweighöfer können, kann ich schon lange“, mag sich Karoline Herfurth gedacht haben, als sie die Regie zu „SMS für dich“ nach dem Bestseller-Roman von Sofie Cramer angeboten bekam. Herfurth spielt selbst die Hauptrolle der Clara, die die Liebe ihres Lebens durch einen Autounfall verliert und auch nach zwei Jahren Pause auf dem Land darüber nicht hinweg gekommen ist.

Wenn es ganz dicke kommt, schickt sie eine sehnsuchtsvolle SMS an die alte Nummer des Freundes – so sieht Trauerarbeit im digitalen Zeitalter aus. Mittlerweile ist der Anschluss jedoch neu vergeben und so landen die herzzreißenden, lebenssinnsuchenden Kurznachrichten auf dem Display des Sportjournalisten Mark (Friedrich Mücke).

"SMS für Dich" - Küchenpschologie verdrängt Herzschmerz

Es dauert nicht lange, da haben die romantischen Verse die eher pragmatisch geprägte Beziehung zu Freundin Fiona (Friederike Kempter) unterminiert und Mark setzt alles daran, die unbekannte SMS-Stalkerin ausfindig zu machen. Mit Hüh und Hott ruckelt die romantische Handlung dem finalen Glück entgegen und verdrängt den Herzschmerz mit Küchenpsychologie.

Für die Auflockerung im amourösen Zweikampf sorgen Nora Tschirner als Claras beste Freundin, die immer einen kecken Spruch aus dem Ärmel schüttelt, und Frederick Lau in der Beste-Kumpel-Rolle, der für den Testosteron-Input im gefühligen Gewese zuständig ist. Das alles bleibt weitgehend überraschungsfrei. Wäre da nicht Katja Riemann, die als Schlagersängerin die Grenzen zwischen Plattitüden und Lebensweisheit gekonnt und urkomisch verschwimmen lässt. **

Filmstart in vielen Kinos der Region

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