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Osnabrück

18.03.2015

Kugelschreiber-Kamera: Arzt wegen sexuellen Missbrauchs angeklagt

Weil er Patientinnen mit einer in einem Kugelschreiber versteckten Kamera bei Brustuntersuchungen gefilmt haben soll, wurde ein Osnabrücker Hausarzt angezeigt.
Bild: Arne Dedert (dpa)

Weil er Patientinnen bei Brust-Untersuchungen heimlich gefilmt haben soll, hat die Staatsanwaltschaft einen Hausarzt angeklagt. Es geht dabei um sexuellen Missbrauch in 13 Fällen.

Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hat einen Hausarzt angeklagt, weil er zwischen 2009 und 2013 mehrere Patientinnen heimlich gefilmt haben soll. In einem Kugelschreiber hatte er eine Minikamera versteckt und so während Brust-Untersuchungen Aufnahmen gemacht. Das Landgericht Osnabrück muss nun entscheiden, ob es zum Prozess gegen den Mediziner kommt.

Sexueller Missbrauch? Brust-Abtastungen waren nicht notwendig

Der Hausarzt aus Osnabrück müsste sich in einem Prozess wegen der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen sowie wegen sexuellen Missbrauchs unter Ausnutzung eines Betreuungs- oder Behandlungsverhältnisses verantworten. Insgesamt geht es um 72 heimliche Bildaufnahmen. Die Anklage wegen sexuellen Missbrauchs in 13 Fällen bezieht sich auf Brust-Untersuchungen, die der Mediziner ohne medizinische Notwendigkeit durchgeführt haben soll. AFP/sh

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