Newsticker
Laschet übernimmt volle Verantwortung für Debakel bei Bundestagswahl
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. Leipzig: Trauer im Leipziger Zoo: Elefantenbaby muss eingeschläfert werden

Leipzig
30.09.2019

Trauer im Leipziger Zoo: Elefantenbaby muss eingeschläfert werden

Im Juli badete Baby-Elefant Bên Lòng im Leipziger Zoo noch fröhlich. Am Montag musste der seit geraumer Zeit erkrankte kleine Bulle eingeschläfert werden.
Foto: Jens Kalaene, dpa (Archiv)

Der kleine Elefantenbulle Bên Lòng ist nur acht Monate alt geworden. Am Montagvormittag musste er eingeschläfert werden. Ärzte hatten dem Tier nicht mehr helfen können.

"Große Trauer" herrscht im Zoo Leipzig - so ist es auf der Homepage des Zoos zu lesen. Grund ist ein Todesfall: Der kleine Elefantenbulle Bên Lòng ist am Montagvormittag eingeschläfert worden. Nur acht Monate ist das Jungtier alt geworden.

Bereits seit einer Woche war Elefantenbaby Bên Lòng intensiv von Ärzten betreut worden. Laborwerte seiner Leber waren kritisch, zudem nahm er zu wenig Nahrung zu sich. "Sein Zustand besserte sich zwischendurch zwar zeitweilig, insgesamt wurde er aber zunehmend schwächer und konnte heute früh trotz medizinischer Unterstützung sowie Hilfe durch seine Ziehmutter Don Chung und die Pfleger nicht mehr aufstehen", schreibt der Zoo Leipzig am Montag.

Baby-Elefant Bên Lòng musste eingeschläfert werden

Bên Lòngs Mutter Hoa hatte den kleinen Baby-Elefanten nach seiner Geburt nicht angenommen, stattdessen kümmerten sich seine Tanten Don Chung und Rani um das Jungtier. Auf Muttermilch musste der Baby-Elefant jedoch verzichten, weswegen er mit Ersatzmilch aufgezogen wurde. Wegen der dauerhaften Ernährung ohne Muttermilch stand der kleine Elefantenbulle seit seiner Geburt im Januar unter medizinischer Beobachtung. Wohl nur deshalb konnten die Veränderungen seiner Werte zuletzt festgestellt werden. Der Zoo Leipzig suchte daraufhin Hilfe bei externen Experten vom Zentrallabor der Universität Leipzig sowie der Uni-Kinderklinik - leider jedoch vergeblich.

Zoodirektor Jörg Junhold erklärt: „Wir haben alles Erdenkliche getan, um ihn zu stabilisieren und haben bis zum Schluss gehofft, dass er es schafft. Diese unsagbar schwere Entscheidung heute Vormittag war unumgänglich. Wir mussten Bền Lòng erlösen.“ (sli)

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier .

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.