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Time-Magazin

07.12.2017

#MeToo-Bewegung als "Person des Jahres" gewürdigt

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz kommt in den meisten großen Firmen vor. Doch Arbeitgeber sind verpflichtet, dagegen vorzugehen. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild
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Im Internet hatten weltweit insbesondere Frauen mit dem Hashtag #MeToo von sexuellen Übergriffen berichtet.
Bild: Britta Pedersen, dpa (Archiv)

Die "Person des Jahres 2017" steht fest. Das US-Magazin Time würdigt die Frauen und Männer, die mit der #MeToo-Bewegung das Schweigen über sexuelle Übergriffe gebrochen haben.

Als "Person des Jahres" 2017 hat das Time-Magazin all diejenigen gewürdigt, die ihre Stimme gegen sexuelle Übergriffe erhoben haben. Auf die Titelseite der aktuellen Ausgabe setzte die Zeitschrift Frauen wie Schauspielerin Ashley Judd, Sängerin Taylor Swift und die Software-Entwicklerin Susan Fowler. Judd hatte gemeinsam mit anderen Frauen die Affäre um Filmproduzent Harvey Weinstein losgetreten. Swift hatte erfolgreich einen Radiomoderator verklagt , der ihr an den Po gegrapscht hatte. Fowler hatte eine Unternehmenskultur voller Sexismus beim Fahrdienstanbieter Uber beschrieben, die Firmenchef Travis Kalanick schließlich aus dem Amt trieb.

"Die mitreißenden Handlungen der Frauen auf unserer Titelseite gemeinsam mit Hunderten anderen sowie vielen Männern haben eine der schnellsten Veränderungen in unserer Kultur seit den 1960er Jahren freigesetzt", teilte Chefredakteur Edward Felsenthal zur Entscheidung der Redaktion am Mittwoch mit.

Seit Anfang Oktober waren Vorwürfe wegen sexueller Übergriffe gegen namhafte Schauspieler, Politiker, Journalisten und andere Männer bekanntgeworden, darunter Schauspieler Kevin Spacey, Moderator Charlie Rose, Comedian Louis C.K. und Senator Al Franken. Im Internet hatten Frauen weltweit unter dem Hashtag #MeToo von sexuellen Übergriffen berichtet. dpa/AZ

Die RTL-Moderatorin Birgit Schrowange trägt nun ihre natürliche Haarfarbe. Foto: Stephan Pick/MG RTL D
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#MeToo: Diese deutschen Stars erheben Belästigungsvorwürfe
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