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Nachruf
23.05.2017

Roger Moore: Der James Bond mit dem großen Herz

In dieser Rolle kannte man ihn: Roger Moore, 1972 bei Dreharbeiten zum Film „James Bond 007 – Leben und sterben lassen“.

Sir Roger Moore kämpfte am häufigsten für Ihre Majestät als Geheimagent 007. Ein Star war der Brite vorher schon. Seine wichtigste Aufgabe fand er jedoch abseits des Films.

Es gibt Schlimmeres im Leben, als an luxuriösen Schauplätzen mit der Frauen-Spezies, die da „Bond-Girl“ heißt, herumzuturteln und sie aufs Laken zu betten. Aber wenn die Bösewichte der Welt dir mit allen möglichen technologischen Tricks auf den Leib rücken, gerät auch ein Geheimagent Ihrer Majestät ins Schwitzen. Da muss man ja sich einen Ausgleich im Hotelzimmer suchen. Das war bei Sean Connery schon so.

Niemand war öfter James Bond als Roger Moore

Auch Roger Moore als James Bond stieß in sieben Filmen der offenbar unendlichen Kinoreihe oft an seine physischen Grenzen. Aber das Gute hatte Vorfahrt, selbst als der Kalte Krieg, den Bond-Autor Ian Fleming ins Spiel gebracht hatte, nicht mehr so frostig war.

Kein anderer Darsteller, nicht einmal der großartige Schotte Sean Connery, hat sich so oft im Kino als Gentleman-Agent 007 gezeigt. Obwohl der Brite Moore in seiner Bond-Phase (1973–1985) schon nicht mehr der Jüngste war. Mit „Leben und sterben lassen“ feierte er seine Premiere als irgendwie aus der Zeit geratener Lifestyle-Agent mit Manieren, britischem Charme und dem Blick für das Böse, das sich hinter der Glitzerwelt verbirgt. 1985 stand er als 007 in dem Film „Im Angesicht des Todes“ zum letzten Mal vor der Kamera.

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Roger Moore kämpfte sich von unten an die Spitze

Jetzt hat die Filmgeschichte einen Bond weniger. Roger Moore ist im Alter von 89 Jahren in der Schweiz gestorben. Er starb an den Folgen einer Krebserkrankung, wie seine drei Kinder am Dienstag mitteilten. Der in einem Londoner Vorort am 14. Oktober 1927 geborene Schauspieler war alles andere als der geborene Star. Zeitweise schlug er sich als Verkäufer und Dressman durch. Der legendäre britische Komödienautor Noel Coward – so geht die Legende – habe dem jungen Moore gesagt, er sei so unbegabt, dass er jede Rolle annehmen solle, derer er habhaft werden könne.

Aber er sah gut aus, was in den späten 50er Jahren schon genügte. Und beim Fernsehen suchte man damals wie heute keinen Hamlet-Darsteller. Lieber stolze Ritter für die Knaben vor dem Bildschirm. Mit der Serie „Ivanhoe“ wurde er deshalb auch in Deutschland bekannt.

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Was noch gar nichts war gegen die TV-Serie „Simon Templar“, in der Moore als Gentleman-Abenteurer in den 60er Jahren schon das verkörperte, was er Anfang der 70er in „Die 2“ an der Seite von Tony Curtis zur Vollendung brachte: Sein Lord Sinclair, wohlfeil parlierend, kontrastierte treffend mit dem von Tony Curtis gespielten lockeren Amerikaner.

Kult und coole Sprüche: Mit Tony Curtis (rechts) spielte Moore in „Die 2“.

Mitunter ließ ihn sein vornehmer britischer Geschmack im Stich: Dass Moore in dem 1978 gedrehten Kriegsfilm „Die Wildgänse kommen“ mitwirkte, passte nicht zu seinem Stil. Aber die „Tatort“-Fans haben sich gefreut, dass der Schauspieler 2002 in dem „Tatort“-Krimi „Schatten“ kurz zu sehen war.

Unicef-Sonderbotschafter und Gentleman bis zuletzt

Gegen Ende seiner Karriere zählte anderes als Film und Fernsehen. Er engagierte sich als Sonderbotschafter des UN-Kinderhilfswerks Unicef, trat auch mehrfach in Galas des deutschen Fernsehens auf. Die britische Queen begleitete seine Aktivitäten mit Wohlwollen und schlug ihn im Jahr 2003 zum Ritter.

Es hätte nicht zu Roger Moore gepasst, dass er sich in ein Cottage irgendwo in England zurückgezogen hätte. Dazu war er doch privat ein wenig Lord Sinclair. Luxus mit einem genießerischen Leben, das einen Rolls-Royce nicht ausschließt, gehörte zu Moore, der viermal verheiratet war. Er lebte in Monaco und im Schweizer Schickimicki-Ort Gstaad, bevor er nach Crans-Montana im Kanton Wallis zog.

So war er zum Schluss: Roger Moore bei einem Auftritt in Deutschland.

Roger Moore hat einmal erklärt, warum er nicht mehr Bond sein wollte (oder konnte). „Die Mädchen wurden immer jünger und ich wurde zu alt.“ Moore liebte ganz andere Spielzeuge: Etwa einen Lotus-Sportwagen, der sich in „Der Spion, der mich liebte“ in ein U-Boot verwandelte. Eine Buben-Fantasie halt.

Sehen Sie hier weitere Bilder aus dem Leben des berühmten Schauspielers:

Der britische Schauspieler Roger Moore ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Wir zeigen sein Leben in Bildern.
10 Bilder
Roger Moore - das Leben einer Filmlegende
Foto: Rolf Vennenbernd, dpa
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