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Mönchengladbach

16.08.2019

Patient stirbt bei Feuer in Krankenhaus

Es brannte allein im Patientenzimmer des Mannes. Laut Polizei soll der Mann in seinem Bett geraucht haben.
Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Als eine Schwester in ein Patientenzimmer geht, brennt es. Dem Patienten dort kann sie nicht mehr helfen, dafür aber vielen anderen Menschen auf der Station.

Bei einem Brand in einem Krankenhaus in Mönchengladbach ist ein Patient ums Leben gekommen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Bett des 51-Jährigen in Flammen, wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte. Man müsse davon ausgehen, dass der Patient in seinem Bett geraucht habe, sagte ein Polizeisprecher. Der bettlägerige Mann sei Raucher gewesen. Experten hätten außerdem festgestellt, dass der Brandherd im Bett des Patienten gewesen sei. 

Brand brach auf internistischen Station im zehnten Stock der Klinik aus

Der Mann habe allein in dem Zimmer gelegen. Eine Schwester habe dem Mann nicht mehr helfen können, aber sofort vorbildlich dafür gesorgt, dass die anderen Patienten von der Station gebracht wurden, wie Polizeisprecher Jürgen Lützen sagte. Ihrer schnellen Reaktion sei es wohl zu verdanken, dass nicht noch weitere Menschen vom dichten Rauch auf der Station verletzt wurden. Drei Menschen wurden leicht verletzt, sie erlitten Rauchvergiftungen.   

Der Brand war in der Nacht zu Freitag auf einer internistischen Station im zehnten Stock der Klinik ausgebrochen, wie die Feuerwehr mitteilte. Durch ihr schnelles Eingreifen verhinderten die Einsatzkräfte den Angaben nach, dass sich das Feuer weiter ausbreitete. Es brannte allein in dem Patientenzimmer des Mannes. 

Neben Kräften aus drei Feuer- und Rettungswachen waren auch Notfallseelsorger und Nothelfer der psycho-sozialen Unterstützung vor Ort. Die Patienten der betroffenen Station wurden nach Angaben des Krankenhauses innerhalb des Hauses auf eine andere Station verlegt. (dpa)

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