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Sydney
01.05.2012

Rechtsstreit um Hausschaf Baa macht Besitzer arm

Hausschaf Baa mit einer Schwäche für süße Chili-Soße grast meist friedlich in einem Garten in Australien, doch bildlich gesehen hat es seinem Besitzer die Haare vom Kopf gefressen.
Foto: dpa, Symbolbild

Hausschaf Baa mit einer Schwäche für süße Chili-Soße grast meist friedlich in einem Garten in Australien, doch bildlich gesehen hat es seinem Besitzer die Haare vom Kopf gefressen.

Baa soll weg, weil der Garten hinter dem Häuschen in einer kleinen Siedlung in Dandenong 35 Kilometer südöstlich von Melbourne zu klein ist. Das hat das oberste Gericht im Bundesstaat Victoria am Montag bestätigt. Doch der Besitzer des zotteligen Tieres will weiterkämpfen, obwohl er für den Rechtsstreit mit den Behörden jetzt 150.000 australische Dollar (118.000 Euro) hinblättern muss.

"Das Schaf gehört zur Familie, und ich muss ihm helfen bis ans Ende meiner Kapazitäten", sagte der gebürtige Vietnamese Vu Ho der australischen Nachrichtenagentur AAP. Baa gehört seit elf Jahren zum Haushalt, sagte Vu der Lokalzeitung Greater Dandenong Weekly. Er habe sie einmal fortgebracht, doch habe Baa Heimweh bekommen.

Nach dem Gesetz muss Vieh mindestens einen halben Hektar Platz haben. Das kann der arbeitslose Mechaniker Baa aber nicht bieten. Der Schafliebhaber kämpfte sich 14 Monate durch alle Instanzen. Neben seinen eigenen muss er auch die Rechtskosten der Behörden tragen. dpa

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