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May the Fourth

05.05.2019

Warum war gestern "Star Wars"-Tag?

4. Mai: "May the 4th be with you!"
Bild: Keith Hamshere, dpa

Gestern feierten "Star Wars"-Fans in aller Welt den Jahrestag ihrer Kultfilm-Serie. Warum das jedes Jahr so ist und weshalb es nur auf Englisch funktioniert.

Der 4. Mai gilt weltweit als Gedenktag der Filmserie. Zu Anfang war der "Star-Wars"-Tag ein reines Wortspiel, inzwischen begehen Fans rund um den Globus das Jahresfest: Sie besuchen "Star Wars"-Filmpartys, kostümieren sich, kochen besondere "Star Wars"-Gerichte. Kurz: Die Sternenkrieger feiern sich und die Kult-Filme rund um Jedis, die Macht und Todessterne.

Dass ausgerechnet der 4. Mai als Star-Wars-Tag gefeiert wird, ist alles andere als Zufall. In den "Star Wars"-Filmen nämlich wünschen sich die Jedis viel Glück, indem sie sagen: „Möge die Macht mit dir - oder euch - sein“ – auf Englisch: „May the force be with you.“ Ausgesprochen klingt das fast wie „May, the 4th“ – der 4. Mai.

"Star Wars"-Spruch zum 4. Mai: Schon Margaret Thatcher wurde damit beglückwünscht

Bereits 1979, kurz bevor der "Star Wars-Teil" „Das Imperium schlägt zurück“ in die Kinos kam, schaffte es der Spruch mit „May the 4th“ in die breite Öffentlichkeit. Am 4. Mai 1979 nämlich wurde Margaret Thatcher zur ersten Premierministerin von Großbritannien berufen. Ihre Tory-Parteikollegen gratulierten ihr dazu laut starwars.com mit einer großflächigen Werbung in einer Londoner Zeitung. Die Botschaft lautete: „May the Fourth Be With You, Maggie. Congratulations.“

Kalifornien hat den 4. Mai offiziell zum "Star Wars"-Tag erklärt

Im kalifornischen Parlament sitzen anscheinend zahlreiche Fans von Luke Skywalker, Han Solo & Co. – die Abgeordneten haben den 4. Mai jetzt ganz offiziell zum "Star Wars Day" erklärt. Konkreter Anlass ist die bevorstehende Eröffnung eines "Star Wars Land" im Disneyland-Themenpark Anaheim. Der demokratische Abgeordnete Tom Daly hatte eine entsprechende Resolution eingebracht. Die Ausstellung werde die größte in der Geschichte des Disney-Parks sein und könnte der Stadt jährliche Steuereinnahmen von 14 Millionen Dollar (12,5 Millionen Euro) bescheren. Auch solle der Beitrag des Unternehmens Disney gewürdigt werden, "seit Jahrzehnten die Lebensqualität der Menschen in Kalifornien und darüber hinaus" erweitert zu haben. (AZ)

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