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H&M-Plakat

11.05.2012

Werbekampagne: Streit um gebrutzeltes Model

Model Isabeli Fontana hat von Natur aus einen eher hellen Teint
Bild: dpa

Gegen das stark sonnengebräunte Model auf H&M-Werbeplakaten gehen Gesundheitsschützer auf die Barrikaden und kritisieren das "tödliche Schönheitsideal". H&M entschuldigt sich.

Auf den ersten Blick scheint es, als sei das Mode l, das auf den Werbeplakaten des schwedischen Modekonzerns H&M die neue Bikini-Mode präsentiert, dunkelhäutig. Doch tatsächlich hat die Brasilianerin Isabeli Fontan von Natur aus einen eher hellen Teint. Auf den Fotos sieht sie allerdings aus, als sei sie wochenlang im Solarium eingesperrt gewesen. So dauerte es dann auch nicht lange, bis sich Gesundheitsschützer zu Wort meldeten und gegen das "tödliche Schönheitsideal" protestierten.

Die Kritiker warfen der Modekette vor, die Gefahren von Sonneneinstrahlung für die menschliche Haut zu ignorieren und damit indirekt Hautkrebs zu fördern. H&M reagierte nun auf die Vorwürfe und entschuldigte sich."Es war nicht unsere Absicht, für ein bestimmtes Ideal zu werben oder zu gefährlichem Handeln anzuregen", teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. "Wir haben die Hinweise dazu zur Kenntnis  genommen und werden diese hinsichtlich künftiger Kampagnen intern diskutieren." Mit dem dunklen Hauttyp habe man lediglich die knallig bunte Bademode betonen wollen. jafu, afp

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Die umstrittensten Werbeplakate
Bild: Jörg Carstensen, dpa
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