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Barbaratag
17.12.2021

Barbaratag: Das sind das Datum und die Bedeutung der Zweige

Barbaratag: Datum, Geschichte, Bedeutung. Der am Barbaratag geschnittene Zweig - etwa einer Kirsche - soll beim Aufblühen Glück bringen.
Foto: Felix Kästle, dpa (Symbolbild)

Wann ist der Barbaratag 2022? Hier erklären wir auch welche Bedeutung und Geschichte hinter dem Barbarazweig steckt.

Der Barbaratag 2022 wird von katholischen Christen als Gedenktag der heiligen Barbara von Nikomedia gefeiert. Das Fest der Katholiken wird mitunter auch einfach "Sankt Barbara" genannt. Nach dem offiziellen Heiligenkalender der katholischen Kirche gilt das Datum nicht als Feiertag, aber Gläubige begehen den Tag trotzdem. Der heiligen Barbara wird auch in der griechisch-orthodoxen Kirche gedacht.

Infos zum Datum, der Geschichte und der Bedeutung des katholischen Feiertags finden Sie hier in unserer Übersicht.

Datum: Wann ist der Barbaratag 2022?

Der katholische Festtag wird immer am 4. Dezember gefeiert. 2022 fällt das Datum für den Barbaratag damit auf einen Sonntag.

Barbaratag: Bedeutung der Barbarazweige erklärt

Ein fester Bestandteil des Barbaratags ist das Abschneiden von Zweigen eines Kirsch- oder Apfelbaums. Diese werden dann anschließend in eine Vase gestellt und bis Heiligabend aufbewahrt. Mit dem Aufblühen der Zweige soll dem Brauchtum nach die dunkle Winterzeit etwas aufgehellt werden. Außerdem sollen die blühenden Barbarazweige Glück fürs neue Jahr bringen.

Dem Volksmund zufolge basiert der Brauch auf der Legende der Heiligen Barbara von Nikomedia, die wegen ihres christlichen Glaubens gefangengenommen wurde. Auf dem Weg ins Gefängnis blieb sie an einem Zweig hängen, den sie während ihrer Gefangenschaft in einer Vase aufbewahrte. An dem Tag, an dem sie hingerichtet wurde, blühte der Zweig schließlich auf. Barbara gilt als die Schutzpatronin der Bergleute, Feuerwehrleute, Steinmetze, Zimmerleute, Gefangenen und Sterbenden.

Ist der Barbaratag ein gesetzlicher Feiertag?

Da die Existenz der Heiligen Barbara von Nikomedia nicht bestätigt ist, handelt es sich im katholischen Heiligenkalender nicht um einen offiziell anerkannten Feiertag. Die Menschen haben also nicht frei und die Geschäfte bleiben geöffnet. (AZ)

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