Newsticker
EU-Behörde EMA gibt grünes Licht für Corona-Pille von Pfizer
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. Farbstoff: Kiel: Bruch in Fernwärmeleitung färbt See grün

Farbstoff
09.01.2022

Kiel: Bruch in Fernwärmeleitung färbt See grün

Passanten fotografieren den grün gefärbten «Kleinen Kiel».
3 Bilder
Passanten fotografieren den grün gefärbten «Kleinen Kiel».
Foto: Axel Heimken/dpa

In Kiel sorgt eine lecke Fernwärmeleitung für kalte Wohnungen - und ein grün gefärbtes Gewässer. Die Farbe soll aber unbedenklich für Mensch und Natur sein.

Kalte Wohnungen und grünes Wasser im Kleinen Kiel: Im Innenstadtbereich von Kiel ist es am Sonntagmorgen zu einem Rohrbruch einer Hauptfernwärmeleitung gekommen.

Aus dem gesamten Versorgungsgebiet habe es deshalb zunächst immer wieder einzelne Meldungen über Einschränkungen bei der Wärmeversorgung gegeben, sagte Stadtwerkesprecher Sönke Schuster der Deutschen Presse-Agentur. Gegen Mittag sei es gelungen, den betroffenen Bereich rund um die Holtenauer Straße zu isolieren und die Versorgung im übrigen Gebiet zu stabilisieren. Seiher baue sich die Grundwärme dort wieder langsam auf.

"Rund 500 Kunden rund um den Rohrbruch in der Holtenauer Straße sind im Zuge der Reparaturarbeiten jedoch noch ohne Wärme", sagte Schuster. Wie lange sie noch warten müssten, lasse sich noch nicht absehen. "Wir arbeiten weiter unter Hochdruck und bitten um Geduld. Wir sind uns bewusst, dass die Einschränkungen aktuell unangenehm sind."

Durch das ausgetretene Fernwärmewasser wurden auch an die Bruchstelle angrenzende Gewässer grün eingefärbt, darunter der Kleine Kiel. Schuster verwies darauf, dass der grüne Farbstoff für Umwelt und Gesundheit unbedenklich sei. Er werde dem Fernwärmewasser beigemischt, um Leckagen schneller orten zu können.

© dpa-infocom, dpa:220109-99-645396/2 (dpa)

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.