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  3. Heilige Drei Könige 2023: Wo Feiertag? Namen, Geschichte, Sternsinger am 6. Januar - frei in Bayern, Baden Württemberg, Sachsen Anhalt und NRW?

6. Januar
14.01.2022

Wo ist "Heilige Drei Könige" ein Feiertag?

"Heilige Drei Könige" ist nur in drei Bundesländern ein Feiertag. In den Wochen zuvor und am 6. Januar kommen die Sternsinger.
Foto: Bernd von Jutrczenka, dpa (Archivbild)

Wo ist "Heilige Drei Könige" 2023 am 6. Januar ein gesetzlicher Feiertag? Alles zu Bedeutung, Geschichte sowie Namen der Könige lesen Sie hier.

Viele Christen feiern am 6. Januar "Heilige Drei Könige" 2023, einige Bundesländer geben sogar frei. Aber was feiern wir an "Heilig Drei König" überhaupt? Alle Infos rund um Namen, Bräuche, Bedeutung finden Sie hier. Außerdem: Wo ist der Tag ein gesetzlicher Feiertag?

Datum: Wann ist "Heilige Drei Könige" 2023?

Der Feiertag "Heilige Drei Könige" findet in jedem Jahr an einem anderen Wochentag statt. Das Datum dafür bleibt aber immer gleich: der 6. Januar. 2023 fällt der Termin auf einen Freitag.

6. Januar: Wo ist "Heilige Drei Könige" gesetzlicher Feiertag in Deutschland?

Nur in drei Bundesländern ist "Heilige Drei Könige" am 6. Januar ein gesetzlicher Feiertag: Die Menschen in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt haben frei.

Namen: Wie heißen die drei Könige?

Die Namen der Heiligen Drei Könige lauten Caspar, Melchior und Balthasar. Der Name Caspar kommt aus dem Persischen und bedeutet "Schatzmeister", Melchior heißt aus dem Hebräischen übersetzt "Gott ist Licht" und Balthasar hat einen babylonischen Ursprung mit der Bedeutung "Gott schütze den König".

Geschichte und Tradition zu "Heilige Drei Könige" am 6. Januar 2023

Anlass für die Feierlichkeiten ist eine bekannte Erzählung aus der Bibel. Demnach folgen die Heiligen Drei Könige - auch Weise aus dem Morgenland oder "Sterndeuter" genannt - dem Stern von Bethlehem. Dieser führt sie in einen einfachen Stall, in dem das Jesuskind geboren wurde.

Allerdings: Ob es sich wirklich um drei Könige handelt, ist unklar. Im Neuen Testament der Bibel gibt es dazu keine Angabe. Die Legende von den Dreien entstand erst später. Die Namen Caspar, Melchior und Balthasar tauchen erstmals in Legenden aus dem 6. Jahrhundert auf.

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In der katholischen Kirche heißt der Dreikönigstag "Epiphanie", was "Erscheinung des Herrn" bedeutet. Dabei stehen drei kirchliche Segnungen im Mittelpunkt: Die Wasserweihe als Erinnerung an die Taufe Jesu, die Segnung des Weihrauches zur Erinnerung an die Opfergaben der drei Weisen und die Weihe und Ausräucherung der Häuser.

Die drei Weisen werden auch Könige genannt, weil sie wohl Fürsten im Morgenland waren oder aus königlichem Geschlecht stammten. Heute glaubt man zu wissen, dass es sich um drei hochgelehrte Magier gehandelt hat, die einem seltenen Stern gefolgt sind und dabei in Bethlehem landeten. Sie führten "königliche Geschenke", nämlich Gold, Weihrauch und Myrrhe mit sich und wurden so zu "Königen".

Wer von den Heiligen Drei Königen bringt was?

Laut der Bibel sind das die Geschenke der Heiligen Drei Könige:

  • Caspar: Myrre
  • Melchior: Gold
  • Balthasar: Weihrauch

Sternsinger: Was bedeutet die Abkürzung C+M+B?

In Süddeutschland war es einst Brauch, am Vorabend des Dreikönigstages – es ist die letzte der geheimnisvollen Rauhnächte – Haus und Stall mit Weihrauch auszuräuchern. Mit dem an Dreikönig geweihten Wasser wurden und werden auch heute noch in vielen Familien die Räume besprengt; mit der geweihten Kreide werden an die Türen im Haus und Hof die drei Buchstaben C+M+B und die Jahreszahl geschrieben. Die Anfangsbuchstaben C+M+B beziehen sich nach kirchlicher Auslegung aber nicht auf die drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar. Sie drücken vielmehr den lateinischen Segensspruch aus: Christus Mansionem Benedicat = Christus segne dieses Haus.

Aus den „Heiligen Drei Königen“ sind in unserer Zeit die Sternsinger hervorgegangen. Dabei schlüpfen Kinder und Jugendliche in orientalische Gewänder und ziehen als „Heilige Drei Könige“ von Haus zu Haus. Sie singen, beten und erbitten den Segen für das Haus und dessen Bewohner. Begleitet werden die drei Könige dabei von einem Sternträger. Die Sternsinger sammeln jeweils in einer landesweiten Aktion für caritative Zwecke. (AZ)