Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem PLUS-Paket zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Verteidigungsministerin Lambrecht erstmals seit Kriegsbeginn in der Ukraine
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. Australien: Rund 200 gestrandete Wale in Tasmanien verendet

Australien
22.09.2022

Rund 200 gestrandete Wale in Tasmanien verendet

Gestrandete Wale im Macquarie Harbour in Strahan, Tasmanien. Fast 200 gestrandete Wale sind an der Westküste Tasmaniens verendet.
2 Bilder
Gestrandete Wale im Macquarie Harbour in Strahan, Tasmanien. Fast 200 gestrandete Wale sind an der Westküste Tasmaniens verendet.
Foto: Andrew Breen/Huon Aquaculture via AAP, dpa

Unermüdlich haben Helfer am Ocean Beach um das Leben von gestrandeten Walen gekämpft. Viele waren bereits verendet, aber mehr als 30 schafften zunächst die Rückkehr ins Meer. Dennoch gibt es Sorge.

Nach der Massenstrandung von 230 Grindwalen in einer Bucht der australischen Insel Tasmanien sind einige Dutzend überlebende Meeressäuger wieder ins offene Meer gebracht worden. Etwa 200 der Tiere seien am Ocean Beach verendet, nur rund 30 hätten gerettet werden können, teilten die Behörden vor Ort am frühen Donnerstagabend (Ortszeit) mit. Einsatzteams hatten zuvor unermüdlich die Körper der Wale mit Wassereimern und nassen Tüchern befeuchtet. Australische Medien hatten von einem "Rennen gegen die Uhr" berichtet.

Die Grindwale (auch Pilotwale genannt) waren am Mittwoch in der abgelegenen Macquarie-Bucht im Westen der Insel gestrandet. Zunächst soll Augenzeugen zufolge noch die Hälfte von ihnen am Leben gewesen sein. Am Donnerstagmorgen war die Zahl der Überlebenden auf 35 geschrumpft. Vor genau zwei Jahren waren in der gleichen Bucht 470 Grindwale gestrandet, 111 von ihnen überlebten.

Die meisten Wale waren dieses Mal - anders als 2020 - komplett an den Strand gespült worden, was für sie lebensbedrohlich ist. "Beim letzten Mal waren sie noch halb im Wasser und hatten etwas Auftrieb", sagte Brendon Clark vom "Tasmania Parks and Wildlife Service" dem Sender ABC. Dieses Mal sei die Rettung erheblich schwieriger gewesen.

Mit schwerem Gerät zurück ins Meer

Dank schweren Geräts und Booten konnten die Einsatzkräfte die überlebenden Wale aber schließlich ins Meer transportieren. Allerdings war die logistische Herausforderung enorm: Der Ocean Beach, wo die meisten Tiere strandeten, liegt einen 30-minütigen Fußweg vom nächsten Parkplatz entfernt.

Die geretteten Tiere seien wahrscheinlich extrem gestresst, sagte der Walforscher Olaf Meynecke von der Griffith University in Queensland der Deutschen Presse-Agentur. Einige der Überlebenden könnten versuchen, zu ihren gestrandeten Freunden und Familienmitgliedern zurückzukehren, erklärte er. Grund sei, dass Pilotwale extrem enge Bindungen untereinander aufbauten. Den Behörden zufolge waren bis zum frühen Abend zwei der Geretteten in Richtung Ufer zurückgekehrt.

Der Zeitpunkt der Strandung war derweil nicht ungewöhnlich: Grindwale seien zu bestimmten Zeiten - wie jetzt im australischen Frühjahr und gegen Ende des Winters - in großen Verbänden unterwegs, erklärte Walforscher Meynecke. Dies erhöhe das Risiko einer Massenstrandung. "Einige Tiere können krank sein und sich in eine Bucht mit seichtem Wasser verirren. Untergruppen, mit denen die Wale befreundet oder verwandt sind, werden ihnen folgen - buchstäblich bis in den Tod."

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.