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Todesstrafe

21.10.2014

2400 Tote: China bleibt das Land mit den meisten Hinrichtungen

Protest gegen die Todesstrafe in China: Allein 2013 wurden in dem Land rund2400 Menschen hingerichtet, berichten Menschenrechtsaktivisten.
Bild: DPA/Archivbild

2400 Exekutionen allein im vergangenen Jahr: China bleibt das Land mit den meisten Hinrichtungen.

In China sind im vergangenen Jahr einer US-Menschenrechtsgruppe zufolge 2400 Menschen hingerichtet worden, das waren 20 Prozent weniger als 2012. Dennoch bleibe China das Land mit den meisten Exekutionen, erklärte die Stiftung Dui Hua am Dienstag.

Peking hütet Informationen über Hinrichtungen wie ein Staatsgeheimnis. Daher machte die Regierung auch nicht bekannt, dass seit Beginn des Jahrtausends deutlich weniger verurteilte Straftreter exekutiert werden. 2002 lag die Zahl Menschenrechtsgruppen zufolge noch bei 12.000. Im vergangenen Jahr wurden einer Zählung von Amnesty International zufolge außerhalb Chinas zusammen 778 Menschen hingerichtet.

Aktivisten: 2014 wohl wieder mehr Todesstrafen in China

Dui Hua erklärte, ihre Zahlen stammten von einem Vertreter der Justizbehörden, der nicht genannt wurde. Die Stiftung geht davon aus, dass in diesem Jahr wieder mehr Menschen hingerichtet werden. Einer der Gründe sei das harte Durchgreifen der Sicherheitsbehörden in der überwiegend von muslimischen Uiguren bewohnten Unruheprovinz Xinjiang. Hunderte Menschen wurden dort wegen Terror-Vorwürfen verurteilt.

In der vergangenen Woche waren zwölf Menschen wegen eines Anschlags im Juli zum Tode verurteilt worden.

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