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22.11.2018

Bereits 85000 Kinder gestorben

Humanitäre Lage im Jemen schlimmer

Im Bürgerkriegsland Jemen sind nach Schätzungen der Hilfsorganisation Save the Children zwischen April 2015 und Oktober 2018 rund 85000 Kleinkinder unter fünf Jahren an Hunger und Krankheit gestorben. Die Zahlen basierten auf Daten der Vereinten Nationen und stellten eine „vorsichtige Schätzung“ dar, teilte die Organisation mit. Der Save-the-Children-Direktor für den Jemen, Tamer Kirolos, zeigte sich „schockiert“ über die Zahlen. Der Hungertod könne verhindert werden, betonte er.

Im Jemen herrscht seit 2014 ein Krieg zwischen den vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen und den von Saudi-Arabien und anderen arabischen Staaten unterstützten Truppen von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi. Zur Beendigung des Krieges finden nach Angaben von US-Verteidigungsminister Jim Mattis Anfang Dezember Friedensgespräche in Schweden statt. Mattis sagte am Mittwoch, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate seien „vollständig an Bord“. Er rechne damit, dass auch die Huthi-Rebellen teilnehmen. (kna, afp)

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