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Kritik an Fußfessel

11.07.2012

"Extrem gefährlicher Menschenversuch"

Nach dem mutmaßlichen Missbrauch einer Siebenjährigen durch einen Sexualtäter mit Fußfessel hat die Deutsche Polizeigewerkschaft die elektronische Überwachung scharf kritisiert.
Bild: dpa

Nach dem mutmaßlichen Missbrauch einer Siebenjährigen durch einen Sexualtäter mit Fußfessel hat die Deutsche Polizeigewerkschaft die elektronische Überwachung scharf kritisiert.

Der Landesvorsitzende Hermann Benker forderte am Mittwoch ein sofortiges Ende dieses "extrem gefährlichen Menschenversuchs". Es sei ungeheuerlich, dass Sexual- und Gewalttäter, denen amtlich die Wiederholungsgefahr bescheinigt wurde, auf die Menschheit losgelassen würden.

Nach Missbrauch - Polizeigewerkschaft kritisiert Fußfessel

"Elektronische Fußfesseln eignen sich allenfalls für Kleinkriminelle", sagte Benker. Der 40 Jahre alte mutmaßliche Täter sitzt inzwischen wieder in Haft. Ein Sprecher der Münchner Staatsanwaltschaft hatte einen Bericht des ARD-Magazins "Report München" bestätigt, nach dem der Mann rückfällig wurde. dpa/lby

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