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Irak

21.06.2017

IS-Terrormiliz sprengt symbolträchtige Moschee in Mossul

Irakische Soldaten in Mossul. Hier wird seit Monaten heftig gekämpft.
Bild: Andrea DiCenzo (dpa)

Die Nuri-Moschee ist Jahrhunderte alt und symbolträchtig, dort zeigte sich IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi 2014 das erste Mal öffentlich. Nun sprengte der IS die Moschee.

Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) haben nach Angaben der irakischen Armee die symbolträchtige und Jahrhunderte alte Nuri-Moschee in der umkämpften Großstadt Mossul gesprengt. Dies teilte ein Offizier am Mittwoch mit.

Mossul steht kurz vor der Rückeroberung durch irakisches Militär

Das Gotteshaus hat eine große symbolische Bedeutung, weil IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi sich dort 2014 kurz nach der Ausrufung des sogenannten Kalifats das erste Mal der Öffentlichkeit gezeigt hatte. 

Irakische Truppen hatten vergangenen Herbst mit der Offensive auf die wichtigste Stadt im Irak unter Kontrolle des IS begonnen. Übrig geblieben ist davon nur noch ein kleines Gebiet im Zentrum der Stadt. Die vollständige Einnahme der Großstadt ist laut irakischem Militär nicht mehr fern. dpa

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