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Krise
12.08.2015

Griechenland-Treffen der Euro-Finanzminister am Freitag in Brüssel

Die griechische Flagge weht zwischen zwei Europafahnen in Athen.
Foto: Michael Kappeler/Illustration (dpa)

Nach der Grundsatzeinigung Athens und seiner Gläubiger beraten die Euro-Finanzminister am Freitag in Brüssel über die Einzelheiten des geplanten dritten Hilfsprogramms.

Das gab der niederländische Ressortchef und Eurogruppen-Präsident Jeroen Dijsselbloem am Mittwoch bekannt. Anders als angedacht würden die Minister nach Brüssel kommen und nicht nur am Telefon konferieren, teilte ein Sprecher Dijsselbloems auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Die griechische Regierung hatte am Dienstag die Grundsatzeinigung mit der Europäischen Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB), dem Euro-Rettungsfonds (ESM) und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) verkündet. Der Umfang des Hilfspakets beläuft sich demnach auf rund 85 Milliarden Euro für drei Jahre. Regierungschef Alexis Tsipras will am Donnerstag das Parlament in Athen über die umfangreichen Bedingungen für die neuen Kredite abstimmen lassen. Anschließend ist das grüne Licht der Eurogruppe und danach noch von mehreren nationalen Parlamenten, darunter dem Bundestag, erforderlich, bevor frisches Geld fließen kann.

Aus Sicht von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist die Grundsatzeinigung noch nicht konkret genug. Zwar dementierte sein Ministerium Berichte, es lehne das neue Programm ab. Es bestätigt aber, dass es noch Fragezeichen gebe. "Wir haben Fragen formuliert", teilte ein Ministeriumssprecher auf Nachfrage der Nachrichtenagentur AFP mit. Diese Fragen seien "Teil des Prüfprozesses, der noch nicht abgeschlossen ist", und würden "in der Eurogruppe zu besprechen sein". afp

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