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  3. Pisa-Studie: PISA-Rückschlag für Deutschland in Mathe und Naturwissenschaften

Pisa-Studie
06.12.2016

PISA-Rückschlag für Deutschland in Mathe und Naturwissenschaften

Erstmals seit sechs Jahren schneiden deutsche Schüler bei der PISA-Studie wieder schlechter ab.
Foto: Ingo Wagner (dpa)

Der beruhigende Aufwärtstrend, den Deutschland nach dem "PISA-Schock" von 2001 erlebt hat, scheint vorerst vorbei. Warum die Ergebnisse aber nicht besorgniserregend sind.

Mit dem Aufwärtstrend des vergangenen Jahrzehnts ist es vorbei. Das ist die wesentliche Aussage der neuen Pisa-Studie, die Bildungspolitiker und Schulen alle drei Jahre wieder mit Spannung erwarten. Seit dem „Pisa-Schock“ 2001 hatten die deutschen Schüler im international bedeutendsten Vergleich der Bildungssysteme kontinuierlich aufgeholt.

Am Dienstag stellten Wissenschaftler der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Berlin die neuen Ergebnisse vor, für die im vorigen Jahr 540 000 Schüler in 72 Ländern getestet wurden. Der Schwung der Reformen im deutschen Bildungssystem scheint aufgebraucht, denn seit Pisa 2012 haben sich die Schüler nur im Lese- und Textverständnis etwas verbessert. In Mathematik und Naturwissenschaften fielen sie sogar leicht zurück.

Deutschland zählt im internationalen Vergleich weiter zum oberen Drittel und liegt mit Platz 16 von 72 durchweg über dem OECD-Schnitt, aber für die Spitzengruppe reicht es nicht. Singapur schafft es in allen getesteten Bereichen mit großem Abstand zur Bundesrepublik auf den ersten Platz. Im Schwerpunktfach Naturwissenschaften liegt der Stadtstaat vor Japan und Estland.

Pisa-Studie: Deutsches Bildungssystem sei "sehr altmodisch"

„Die zweite Raketenstufe hat in Deutschland nicht gezündet“, sagte Pisa-Chefkoordinator Andreas Schleicher gestern in Berlin. Trotz aller Neuerungen seit 2001 sei das Bildungssystem „sehr altmodisch“. Er kritisiert den Fokus auf bloßes „Paukwissen“ und findet, dass Lehrer bei Reformen mehr mit einbezogen werden sollten. Im Siegerland Singapur etwa bereiten Lehrer ihren Unterricht in professionellen Arbeitsgruppen vor, jeder hat 100 Stunden Weiterbildung im Jahr.

Dennoch habe sich seit der ersten Pisa-Studie „enorm viel verändert“. Damals hatte Deutschland viel schlechter abgeschnitten als erwartet und investierte dann Milliarden in den Ausbau der frühkindlichen Bildung und des Ganztagsunterrichts. Das ebenfalls als Reaktion auf Pisa eingeführte G 8 ist heute aber nicht nur in Bayern überholt.

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Pisa-Ergebnisse stießen Reformen an

Die Reformen haben laut den Bildungsforschern dazu beigetragen, dass Schüler aus den unteren Gesellschaftsschichten jetzt bessere Chancen haben, den sozialen Aufstieg zu schaffen: Am unteren Ende des Leistungsspektrums habe sich nachhaltig etwas verändert, sagt Pisa-Chef Schleicher. Jeder Dritte aus stark benachteiligten Milieus hat demnach eine Chance, ins leistungsstärkste Viertel vorzudringen. Vorher war es nur jeder Vierte gewesen. Dennoch zeigt die Statistik, dass bei der Chancengleichheit noch Potenzial nach oben ist. Schüler mit Migrationshintergrund liegen im Schnitt ein Schuljahr hinter den Leistungen deutscher Jugendlicher.

Zahlen für die Bundesländer gibt es nicht. Bayerns Kultusministerium signalisierte aber Handlungsbedarf – neben der Entkoppelung von Schulerfolg und Herkunft wolle man etwa gezielt an der Nutzung digitaler Medien und an der Förderung leistungsstarker Schüler arbeiten. (mit dpa, afp)

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Die Diskussion ist geschlossen.

06.12.2016

Die Pisa Studie deckt allerdings nur einen Teil der Fähigkeiten ab, die wir uns als Ergebnis einer demokratischen, friedlichen und toleranten Schulausbildung wünschen.

Auf keinen Fall möchte ich für meine Kinder etwa Verhältnisse wie in Singapur, wo die ganze Kindheit einem stupiden Auswendiglernen geopfert wird. Als Ergebnis bekommt dann dazu oft Menschen, die nicht gelernt haben sich eigene kritische Gedanken zu machen.