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Studie
12.07.2016

Parteien verlieren weiter Mitglieder - SPD erlebt größten Schwund

Die SPD hat im vergangenen Jahr die meisten Mitglieder verloren. Auf dem Bild: SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel.
Foto: Rainer Jensen/dpa

Die etablierten Parteien haben wieder viele Mitglieder verloren. Am stärksten erwischte es die SPD. Die CDU ist nach den neuen Zahlen wieder die Partei mit den meisten Mitgliedern.

Unter den etablierten Parteien in Deutschland hat die SPD im vergangenen Jahr den stärksten Mitgliederschwund verzeichnet. Bei den Sozialdemokraten ging die Zahl der Mitglieder 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 Prozent auf 442.814 zurück. Das ergab eine neue Parteienstudie des Politikwissenschaftlers Oskar Niedermayer, aus der die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstag) zitieren. Auch alle anderen etablierten Parteien verzeichneten einen Rückgang.

Als einzige Partei schrumpfte die SPD nach den Angaben flächendeckend in allen Bundesländern. Damit verliere sie auch ihre Position als stärkste Partei wieder an die CDU, die mit einem Minus von 2,9 Prozent jetzt auf 444.400 Mitglieder komme. Die CSU registrierte demnach ein Minus von 1,5 Prozent (144.360), die FDP verlor 3,2 Prozent (53.197).

Seit 1990 haben die Parteien die Hälfte ihrer Mitglieder verloren

Die Grünen verbuchten im zweiten Jahr in Folge einen Verlust, dieses Mal von 1,5 Prozent auf 59.418 und die Linke von 2,6 Prozent auf 58.989. Erstmals liegen die Grünen damit vor der Linkspartei. Die Studie des Berliner Parteienforschers zieht auch eine langfristige Bilanz: Danach haben die Parteien seit 1990 zusammen die Hälfte ihrer Basis verloren - ihr Mitgliederbestand schrumpfte von 2,4 Millionen im Jahr 1990 auf heute 1,2 Millionen.  

Hauptursache ist die Überalterung. Das Durchschnittsalter der Mitglieder liege quer durch die Parteien zwischen 50 und 60 Jahren. Die AfD wird in der Untersuchung nicht aufgeführt. Niedermayer begründe das mit fehlendem Datenmaterial. Die AfD verzeichnet nach eigenen Angaben weiter einen deutlichen Mitgliederzuwachs. dpa/AZ

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Die Diskussion ist geschlossen.

12.07.2016

Und trotzdem sind mir Strukturen mit staatlich bezuschussten Parteien und Wählervereinigungen hundertmal lieber, als Verhältnisse, in denen nur Multimillionäre oder taffe Spendensammler (nach dem Motto: "wessen Brot ich fress - dessen Lied ich sing") noch in der Lage sind für Ämter zu kandidieren.

12.07.2016

Also Geld braucht man für einen Wahlkampf. Das ist unbestritten. Ob nun der Steuerzahler für dieses Geld sorgt oder ob es sich zu einem großen Teil um Privatvermögen handelt - da ist die zweite Alternative die kostengünstigere.

12.07.2016

Man könnte meinen, es ginge im Artikel um einen Generationenkonflikt, wenn man die Kommentare liest.

Es geht aber um die SPD, und warum sie Mitglieder verliert. Und Stimmen bei Wahlen natürlich.

Und das liegt fast ausschließlich an Typen wie dem auf dem Bild zum Artikel. Die die SPD quasi "gekapert" haben. Es liegt daran, dass man sich unter "Ehrlichkeit", "Gerechtigkeit" oder (veraltet) "Arbeiterklasse" das genaue Gegenteil von diesem Typen vorstellt, von denen es in der SPD viel zu viele gibt, und je weiter oben in der Hierarchie, desto mehr davon.

Es liegt daran, dass diese Partei mit der Agenda 2010 ihre Klientel verraten und verkauft hat und einfach nicht damit aufhören will. Obwohl sie selbstverständlich inzwischen längst sehen müsste, dass es ihr nicht gut tut. Dass es sie auf lange Sicht umbringt, obsolet macht.

Mir fällt leider auch kein einziger Grund ein, warum ich in die SPD eintreten sollte. Aber ich hätte tausend gute Gründe, um auszutreten. Vor 30 oder 35 Jahren (mit der SPD von damals) hätte das vielleicht noch ganz anders ausgesehen.

12.07.2016

Wer Politik nur für die "Alten" macht, muss sich nicht wundern, wenn die "Jungen" kein Interesse für die Parteien haben.

12.07.2016


Was ist denn das für eine desolate Haltung?

Dann müssen die Jungen eben erst recht Interesse an Parteien haben, diesen beitreten und dort die Politik in ihrem Sinne gestalten. Wer soll es denn sonst tun?

Darf ich Ihnen meinen Eindruck schildern? Die Jungen (bis zu welchem Alter gilt man als solcher?) wurden überwiegend in beste Verhältnisse hineingeboren, haben in ihren Kindheits- und Teenagertagen alles vorn und hinten reingeschoben bekommen, was sich die Generation der Alten (ab wann ist man das?) hart erarbeitet und erkämpft hat. Im Berufsleben sind 5-Tage-Woche, 6 Wochen Urlaub im Jahr, regelmäßige Lohnerhöhungen mittels der Gewerkschaften, denen man natürlich auch nicht mehr angehört, für sie selbstverständlich. Die halbe Welt schon bereist habend, im Schlepptau der Eltern, mit 18 das eigene Auto vor der Tür - oft nicht mal gebraucht, bangt man natürlich um diese schönen Dinge, auf die man selbstverständlich meint einen Anspruch zu haben. Den notwendigen Nachwuchs für ein funktionierendes Rentensystem hat man nicht gezeugt, will man auch nicht, aber der Altersabsicherung sieht man bang entgegen.

Aber Schuld sind die bösen Alten vor allem in den Parteien. Also die, die ihnen eine sorgenfreie Kindheit, ein schönes Wohlstandsleben ermöglicht haben und nun schauen, dass man ihnen auf ihren alten Tage nicht die Butter vom Brot nimmt, jetzt, da sie sich nicht mehr anders orientieren können, weil sie aufs System vertrauten.

12.07.2016

Vielen Dank für Ihre Belehrung! Ich fühle mich in meiner Meinung bestätigt.

12.07.2016

@Maja S. - sehr guter Kommentar – dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Die Zeit von damals bis zum Aufschwung, wer hat die hart und ohne WENN und ABER erarbeitet und geschaffen?

@Michael Dau - Sie müssen noch viel Erfahrung sammeln, lernen und auch begreifen. Nur wollen und genießen geht nicht . . .

12.07.2016

Vielen Dank für die Belehrung. Sie scheinen mich ja gut zu kennen. So zur Info, bin mit Unterbrechung seit meinen 17. Lebensjahr Mitglied der SPD.

12.07.2016

Die Jugend und Beitragzahler die in Zukunft die Staatschulden erben, werden gegenüber den ca. 24 Millionen Rentner/Senioren übervorteilt.

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Den Wohlstand der Gegenwart, müssen nachfolgende Generationen bezahlen!

(Siehe Griechenland & Co.)

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Kredit ist das Geld, dass man aus der Zukunft leiht !

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DEMOKRATIE

Wieso haben Erziehungsberechtige/Eltern, kein Wahlrecht für ihre minderjährigen Kinder ... ?

12.07.2016

Den Typ von "Jungen", den Sie hier skizzieren würde ich mal it 1%-2% maximal ansetzen. Wer hat, xagen wir mal, bis 25, schon die halbe Welt bereist, wer hat in diesem Alter ein neues Auto vor er Tür. Vielleicht sind Sie in Grünwald augewachen - dann kann sich sie verstehen.

12.07.2016

Wie Maja S. richtig beschrieben hat, ohne uns "die Alten" gäbe es die

"Tollen Jungen" überhaupt rnicht.

Diese Realität scheint Ihnen entgangen zu sein.

12.07.2016

Sie haben zwar nicht ganz aber partiell Recht. Wenn man sich mal nur die Gesetze, die in den letzten 10 Jahren so alles erlassen wurde ansieht, sieht der interessierte Leser. daß einige doch zu Lasten der Jugend gehen.