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  3. UN-Studie: Moderne Sklaven: Zwangsarbeit ist "böse aber profitabel"

UN-Studie
20.05.2014

Moderne Sklaven: Zwangsarbeit ist "böse aber profitabel"

Viele Frauen fallen der Zwangsprostitution zu Opfer. Die Ausbeuter dieser Frauen kassieren damit hohe Gewinne.
Foto: Tim Brakemeier, dpa-Archiv

Millionen von Menschen werden weltweit unter Zwang ausgebeutet. Viele von ihnen sind noch Kinder. Oft werden die Zwangsarbeiter nicht bezahlt.

Sie müssen als Prostituierte anschaffen, in Fabriken schuften oder in Privat-Haushalten die Drecksarbeit verrichten: Die weltweit rund 21 Millionen Zwangsarbeiter, darunter mehr als fünf Millionen Kinder bis 17 Jahre. Ihre Ausbeuter machen ein sattes Geschäft. Laut Berechnungen der Internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen (ILO) kassieren sie Gewinne aus illegaler Zwangsarbeit in Höhe von 150 Milliarden Dollar – pro Jahr.

Zwangsarbeit sei zwar „fundamental böse, aber enorm profitabel“, warnte der ILO-Generaldirektor Guy Ryder, bei der Vorstellung des Berichts. Die Opfer, die unter Zwang arbeiten müssen, werden in der Regel völlig unzureichend oder überhaupt nicht bezahlt. Weigerten sie sich zu arbeiten, müssten sie mit krassen Strafen wie Prügel rechnen.

Betroffen sind Menschen, die keine soziale Absicherung haben und „jeden Job“ für sich und ihre Kinder akzeptieren müssen, um über die Runden zu kommen. Weitere Risikogruppen sind Analphabeten und Migranten, die sich ohne gültige Papiere im Ausland aufhalten.

Viele Frauen werden Opfer der sexuellen Ausbeutung

Besonders lukrativ sei die „kommerzielle sexuelle Ausbeutung“, der viele Frauen zum Opfer fallen. Die schmutzigen Geschäfte der Schlepper und Zuhälter und auch Pornografie unter Zwang werfen jährlich rund 99 Milliarden US-Dollar ab. Dahinter folgt die Zwangsarbeit im Baugewerbe, in Fabriken und im Bergbau, dort werden pro Jahr 34 Milliarden Dollar Gewinn gemacht.

In der Land- und Forstwirtschaft sowie der Fischerei werden durch den Einsatz von Zwangsarbeitern ein Gewinn neun Milliarden Dollar erzielt. Zudem: Viele private Haushalte „sparen“ einen Betrag von acht Milliarden US-Dollar jährlich, weil sie ihre Hilfen nicht oder nur unzureichend bezahlen.

In Asien werden mit zwölf Millionen Menschen die meisten zur Arbeit gezwungen. In den USA und der EU sind es 1,5 Millionen – hier erreichen die Profite den zweithöchsten Wert aller Regionen: knapp 47 Milliarden Dollar.

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