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Kultur

28.11.2019

Ein Konzertabend voller Magie

Viel Beifall ernteten die Aktiven des Musikvereins Wehringen bei ihrem Herbstkonzert voller magischer Momente.
Bild: Christoph Mosler

Das Herbstkonzert des Musikvereins überraschte in Wehringen mit zauberhaften Ideen

Magisches lag in der Luft in der Wehringer Turnhalle. Der Musikverein hatte zum Herbstkonzert geladen und die Jugendkapelle mit Bonsaiband eröffneten den Abend im ausverkauften Saal. Dabei beeindruckte zunächst die Größe der Nachwuchskapelle, wie Bürgermeister Manfred Nerlinger bemerkte: „In Wehringen wird seit vielen Jahren hervorragende musikalische Jugendarbeit geleistet. Unter anderem in den Bläserklassen der Grundschule. Die erfolgreiche Arbeit des Dirigenten Josef Utz zeigt sich heute Abend auf der Bühne.“

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Mit Stücken aus Alice im Wunderland oder der Titelmelodie „Let it go“ aus Disney’s „Die Eiskönigin“ deuteten die Nachwuchsmusikanten das Thema des Abends „im Zeichen der Magie“ an. Wortgewandt führten mehrere junge Musikerinnen durch das abwechslungsreiche Programm und ließen kleine und lieb gemeinte Seitenhiebe in Richtung des Dirigenten nicht aus.

Auch der Bezirksdirigent des ASM 13, Andreas Rest, würdigte die Arbeit des Vereins und gratulierte Josef Utz zu 25 Jahren als Dirigent in Wehringen: „Lieber Josef, das ist schon eine beeindruckend lange Zeit, die ich erst noch erreichen muss. Es gibt nicht viele Dirigenten, die so lange einem Verein treu bleiben und jedes Jahr ein Konzert wie dieses auf die Beine stellen.“

Ein Konzertabend voller Magie

Der Vorsitzende des Musikvereins, Andreas Jähnert, merkte hierzu stolz an: „Es gibt in der langen Vereinsgeschichte nur wenige Dirigenten bei uns und unser Josef hält uns schon 25 Jahre aus. Die meisten hier auf der Bühne kennen nur ihn.“ Als Anerkennung wurde Josef Utz ein großer Wein-Adventskalender überreicht mit dem Wunsch: „Auf weitere 25 Jahre“.

Nach der Pause war die Blaskapelle auf der Bühne oder wie es die sympathischen Moderatorinnen Dagmar Simnacher und Lena Mahr formulierten: „Jetzt sehen Sie die Alten des Vereins.“

Das Thema Magie zeigte sich im zweiten Teil des Abends gleich mit dem Eröffnungsstück „Zauber der Montur“ aus der Operette „Der Landstreicher“ von Carl Michael Ziehrer. Ein besonderes Ohr sollte bei Mozarts Zauberflöte den Klarinetten und Querflöten geschenkt werden, die in diesem Stück die Geigen ersetzten.

Dass Mozart hier auch Magie beim Komponieren zeigte, bewies die Blaskapelle mit diesem beeindruckenden klassischen Stück. Die anschließende Polka „Egerländer Zauber“ wurde vom langjährigen Ersatzdirigenten Ludwig „Tschule“ Schmittner dirigiert und machte auch das Können der Kapelle im traditionellen Bereich deutlich.

Zum letzten offiziellen Stück holten die Musiker Zauberstäbe, Hexenhüte, Besen, Umhänge sowie eine weiße Eule hervor und ließen das Publikum mit der „Harry Potter Symphonic Suite“ in die magische Welt der Zaubererschule Hogwarts eintauchen.

Den Abschluss dieses erfolgreichen Abends bildete ein beeindruckendes Bild, als alle Nachwuchsmusikanten zur Blaskapelle auf die Bühne kamen und gemeinsam die letzte Zugabe „Stars and stripes forever“ spielten. (DS)

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