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Ausstellung

29.11.2018

Kunst mit Farbe und Spontanität

Ines Roller
2 Bilder
Ines Roller

In der Wertachklinik präsentiert Ines Roller ihre Bilder, die von Eindrücken in Indien inspiriert sind

Wenn Ines Roller zu malen beginnt, ist es ohne ein bestimmtes Thema. Was dann auf der Leinwand entsteht, folgt ihrer Intuition und hat, wenn auch künstlerisch transformiert, mit dem zu tun, was sie gerade beschäftigt: „Ich arbeite immer frei, das heißt, ich habe und mache mir keine Vorgaben. Alles, was entsteht, entsteht nicht aus Kalkül, sondern fließt aus meinem Inneren“, sagt die Künstlerin.

Das lässt sich an ihren abstrakten Farbkompostionen ihrer Ausstellung im Foyer der Wertachklinik gut nachvollziehen. Sie hat ihr den Titel „Aufbruch“ gegeben. Gebrochene, aber dennoch intensive Farben, die mit beherzten Pinselzügen aufgetragen wurden, ergänzen und befeuern sich gegenseitig. Und ein Foto, das in der Sonne ausgebreitete Textilien zeigt, hat Ines Roller diesem Teil ihrer Schau beigefügt. Es veranschaulicht, was sie zu dieser besonderen Farbpalette inspiriert hat: Indien. „Die Farbigkeit meiner Bilder war sicherlich inspiriert von meinen Malreisen, die mich in viele Länder geführt haben. In diesem Fall, war es Indien, dessen opulenter Farbenpracht sich vermutlich kein malender Mensch verschließen kann“, sagt sie dazu. Und die Künstlerin hat zahlreiche dieser Malreisen unternommen. Sie führten sie in viele Länder Asiens und dieses Jahr auch nach Sansibar in Afrika.

Seit den 1980er-Jahren beschäftigt sich Ines Roller mit der Malerei. Sie hat ein eigenes Atelier im Augsburger Kulturhaus Abraxas, und ihre Bilder sind auf zahlreichen Ausstellungen im weiten regionalen Umkreis zu sehen. Etwa bei der großen schwäbischen Kunstausstellung in Irsee, bei der Künstlergilde Ulm oder der Grafikausstellung Senden.

Außerdem zeigt die Ausstellung im Foyer der Wertachklinik einen weiteren wichtigen Aspekt ihrer Kunst – die menschliche Figur als Motiv. Ihrem unverkennbaren Stil entsprechend, reduziert sie die Figuren auf das Wesentliche, fasst sie in kräftigen Konturen. Hier wohl im Aufbruch begriffen und damit titelgebend. Sie lässt ihnen viel Raum, indem große Teile des Bildgrundes sichtbar bleiben. In diesem Fall ist es das Graubraun der unbehandelten Leinwände. „Die Figur ist mein künstlerisches Anliegen, und auch die Farbe ist für mich sehr wichtig“, umreißt Ines Roller ihr künstlerisches Schaffen.

im Foyer der Wer-tachklinik in Bobingen ist noch bis Ende Januar 2019 zu sehen.

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