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Graben

29.10.2015

Was braucht die Jugend in Graben?

Eine Etappe auf dem Weg zum neuen Jugendtreff ist geschafft: (von links) Bürgermeister Andreas Scharf, Joachim Frey (Domus Bau), Architektin Claudia Weiher und Michael Linhardt (Domus Bau) bei der Hebauf-Feier.
Bild: Ivanka Williams-Fuhr

Spätestens im März können Jugendliche in den neuen Jugendtreff in Graben einziehen. Was alles dort geplant ist.

Der Bau eines neuen Jugendtreffs neben der Grundschule am Via-Claudia-Weg ist schon weit fortgeschritten. Mit einer kleinen Feierstunde, an der auch viele Jugendliche teilnahmen, konnte jetzt der Hebauf gefeiert werden. Bis Ende Februar/Anfang März soll das Gebäude fertiggestellt werden. „Dann brauchen wir viele Helfer für den Umzug“, meinte Bürgermeister Andreas Scharf mit einem Schmunzeln. Der Jugendtreff ist derzeit im „Regenbogenhaus“ an der Schlehenstraße untergebracht. Nach Fertigstellung des neuen Hauses sollen in diesem Bereich Wohnungen gebaut werden.

Was braucht die Jugend in Graben? Mit dieser Problematik hat sich der Gemeinderat immer wieder beschäftigt. Im Jahr 2004 wurde in Lagerlechfeld für die Jugendlichen ein Container zur Verfügung gestellt, der Betrieb musste aber nach etwa einem Jahr wieder eingestellt werden.

Standort mehrfach gewechselt

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Mit der Anstellung von Angela Bschorr, der Kinder- und Jugendreferentin, kam drei Jahre später wieder Bewegung in die Sache: Schon bald danach konnte auch das Jugendhaus in der Schlehenstraße bezogen werden. Nachdem für diesen Bereich inzwischen eine andere Verwendung vorgesehen ist, hat die Gemeinde einen Jugendtreff-Neubau beschlossen.

Auf rund 180 Quadratmetern Fläche entsteht dabei ein großer Gemeinschaftsraum, daneben ein Büro, eine Küche, Garderobe und Abstellräume sowie Sanitäreinrichtungen auch für Behinderte. Die Räume sind mit vielen Fenstern gestaltet, eine überdachte Terrasse und ein ebenfalls überdachter Gang zur Grundschule schließen sich an.

Die Schwabmünchner Firma Domus Regiobau GmbH zeichnet für die Ausführung, das Architektenbüro Oberbeck & Weiher aus Schwabmünchen für die Planung zuständig. Die Baukosten liegen bei rund 425000 Euro. Mitte November sollen die Innenarbeiten sowie die Gestaltung der Außenanlagen vorangehen. „Für die Fertigstellung haben wir den 29. Februar 2016 angesetzt“, sagte Joachim Frey von der ausführenden Firma Domus. „Wenn alles wie bisher gut läuft, können wir aber auch schon früher fertig werden.“

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