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Shitstorm

19.04.2017

Adidas gratuliert Läufern des Boston-Marathons zum Überleben

Mit einer unbedachten Grußbotschaft an die Teilnehmer des Boston-Marathons hat Adidas weltweit Empörung ausgelöst.
Bild: Daniel Karmann (dpa)

Gut gemeint ist nicht gut gemacht: Mit einer unbedachten Grußbotschaft an die Teilnehmer des Boston-Marathons hat Adidas weltweit Empörung ausgelöst.

Mit einer unbedachten Grußbotschaft an die Teilnehmer des Boston-Marathons hat Adidas weltweit Empörung ausgelöst. An alle 26492 Läufer, die bei dem Wettbewerb am Montag das Ziel erreichten, schickte der Sportkonzern am selben Tag eine E-Mail mit der Betreff-Zeile: „Glückwunsch, Sie haben den Boston-Marathon überlebt!“

Viele Empfänger fühlten sich an den tödlichen Anschlag auf den Marathon im Jahr 2013 erinnert. Am 15. April hatten damals zwei Attentäter an der Ziellinie selbst gebaute Bomben gezündet. Drei Menschen wurden dabei getötet, 264 weitere verletzt.

In sozialen Netzwerken hagelte es Kritik – und Adidas entschuldigte sich. „Es tut uns unglaublich leid“, erklärte der Konzern am Dienstag über den Kurznachrichtendienst Twitter. „Wir haben eindeutig nicht genug über die unsensible Email-Betreffzeile nachgedacht.“ Dies sei ein Fehler gewesen. afp

 

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