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Motorradsport

27.10.2017

Bradls Ex-Chef: Motorrad-WM-Teambesitzer Stefan Kiefer gestorben

Stefan Bradl während seiner Weltmeistersaison in der Moto2 als Angestellter von Stefan Kiefer.
Bild: Manuel Bruque, dpa

Mit ihm wurde Stefan Bradl Weltmeister: In der Nacht zum heutigen Freitag verstarb völlig überraschend Motorrad-WM-Teambesitzer Stefan Kiefer.

Der deutsche Motorrad-WM-Teambesitzer Stefan Kiefer ist tot. Wie der Rennstall Kiefer Racing in Sepang vor dem ersten Training zum Weltmeisterschaftslauf von Malaysia bekannt gab, starb der 51-Jährige in der Nacht zum Freitag aus ungeklärter Ursache in einem Hotel in Sepang. Kiefer hinterlässt eine Freundin und einen Sohn im sächsischen Bautzen. Wegen des Todes von Kiefer sagte das Team die Teilnahme am Malaysia-Grand-Prix ab.

Der aus Idar-Oberstein stammende Kiefer hatte selbst Rennen bestritten. Mit seinem Bruder Jochen, der Teilhaber des Racing-Teams ist und für die Technik verantwortlich zeichnet, betrieb er ein Motorrad-Geschäft. 1998 gründeten die Brüder den Kiefer-Rennstall. Größte Erfolge feierten sie mit den Weltmeistertiteln von Stefan Bradl (2011/Moto2) und Danny Kent (Großbritannien/2015/Moto3).

In dieser Saison starteten der Schweizer Dominique Aegerter und Tarran Mackenzie für das deutsche Team. Für Kiefer fuhren in früheren Jahren unter anderen auch Sandro Cortese, Florian Alt, Luca Grünwald und Max Neukirchner. AZ, dpa

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