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Rennkalender 2020
29.08.2019

Aus für Hockenheim - Deutschland verliert sein Formel-1-Rennen

2020 wird weder am Hockenheimring noch woanders in Deutschland ein Formel-1-Rennen stattfinden.
Foto: Sebastian Gollnow (dpa)

Deutschland ist raus beim Rennkalender 2020: Wie schon erwartet wird die Formel 1 nächstes Jahr nicht mehr auf dem Hockenheimring starten.

 Die Rekordsaison der Formel 1 mit 22 Rennen findet im kommenden Jahr ohne deutschen Grand Prix statt. Wie bereits befürchtet, fehlt der Hockenheimring im Rennkalender, der von der Motorsport-Königsklasse veröffentlicht wurde.

Die Verantwortlichen der Strecke in Nordbaden hatten zwar permanent Gespräche mit den Formel-1-Bossen geführt, den Zuschlag erhielten aber andere. Der Hockenheimring kann sich aufgrund gesunkenen Zuschauerinteresses die Antrittsgebühr nicht mehr leisten.

Nach dem Aus des Deutschland-Rennens für 2020 sehen die Betreiber des Hockenheimrings immerhin aber noch eine minimale Chance, im nächsten Jahr vielleicht als Ersatzausrichter in den Formel-1-Kalender nachzurücken. "Sollte es bei anderen Rennstrecken Schwierigkeiten geben, wären wir für 2020 gesprächsbereit", sagte Jochen Nerpel, der neben Jorn Teske die Geschäfte auf dem Traditionskurs führen wird, der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag.

Der Vertrag für den Grand Prix von Italien in Monza ist noch nicht unterschrieben, auf den Strecken für die neuen Rennen in Vietnam und den Niederlanden laufen noch die Arbeiten.

"Für uns war die Konstellation 2020 nicht darstellbar", sagte Nerpel und verwies auf die hohen Zuschüsse anderer Kurse durch Sponsoren oder den Staat. "In diesen Dimensionen können wir nicht mitspielen. Wir können uns als Hockenheimring kein Defizit leisten." Das spektakuläre Deutschland-Rennen in diesem Jahr konnte erst durch eine Sponsorschaft von Mercedes gerettet werden. "Da haben wir gesehen, wie schnelllebig das Geschäft sein kann", sagte Nerpel.

Die Hockenheimring-Geschäftsführer stecken nach eigenen Angaben in Gesprächen mit potenziellen Partnern für die Zukunft. "Wir stecken den Kopf nicht in den Sand", versicherte Nerpel. (dpa)

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