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Trauer

09.06.2016

Sascha Lewandowski ist tot - Weggefährten schockiert

Sascha Lewandowski ist im Alter von 44 Jahren gestorben.
Bild: Jan Woitas (dpa)

Sascha Lewandowski ist tot: Der ehemalige Bundesligatrainer starb im Alter von 44 Jahren. Weggefährten zeigen sich schockiert und trauern.

Sascha Lewandowski ist tot. Der ehemalige Bundesligatrainer wurde am Mittwochnachmittag tot in seiner Wohnung in Bochum gefunden. Er wurde nur 44 Jahre alt. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen laut Medienberichten nicht vor. Die näheren Umstände seines Todes sind bislang nicht geklärt. Die Staatsanwaltschaft Bochum hat eine Obduktion der Leiche beim Amtsgericht der Stadt beantragt. Dies teilte Staatsanwalt Andreas Bachmann am Donnerstag mit.

Sascha Lewandoswki ist tot: Er zeigte das Burn-Out-Syndrom

Sascha Lewandowski war ehemaliger Trainer von Bayer Leverkusen und zuletzt von Union Berlin. Dort wurde er im Februar krankgeschrieben. Er trat schließlich wegen eines akuten Erschöpfungssyndroms zurück. Der Vertrag wurde Anfang März aufgelöst.

Union-Präsident Dirk Zingler brachte in einer Mitteilung seine Trauer zum Ausdruck: "Wir sind tief bestürzt und unglaublich traurig. Unsere aufrichtige Anteilnahme und unser tiefes Mitgefühl gilt der Familie und den Angehörigen von Sascha Lewandowski."  Auch Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff hat mit großer Betroffenheit auf die Nachricht vom Tod des Trainers Sascha Lewandowski reagiert. "Wir haben das nach dem Training erfahren. Wir sind bestürzt und sehr traurig", sagte Bierhoff am Donnerstag in Évian-les Bains. "Die Gedanken sind bei ihm, seiner Familie und seinen Freunden."

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Nationalmannschaft trauert um Sascha Lewandoswki

Bayer Leverkusens Geschäftsführer Michael Schade sagte zum Tod Lewandowskis: "Ich bin völlig schockiert. Er hat sich bei Bayer große Verdienste erworben und Spuren hinterlassen."

Lewandowski hatte von 2007 bis 2012 als U19-Trainer bei Bayer gearbeitet und war im April 2012 gemeinsam mit Sami Hyypiä zum Chefcoach der Profimannschaft befördert worden. Zur Saison 2013/2014 wechselte er auf eigenen Wunsch zurück in die Jugendabteilung und übernahm die Aufgabe als Nachwuchs-Cheftrainer. Nach der Entlassung von Hyypiä Anfang April 2014 sprang Lewandowski noch einmal als Interimstrainer das Bundesligateams ein und führte Bayer in den letzten fünf Saisonspielen mit vier Siegen und einem Remis auf den vierten Rang.  AZ/dpa

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