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Tragödie im Radsport
07.08.2019

Rad-Profi Lambrecht starb an inneren Verletzungen

Der Radprofi Bjorg Lambrecht starb an inneren Verletzungen.
Foto: Eric Lalmand/BELGA, dpa

Der bei der Polen-Rundfahrt tödlich verunglückte Bjorg Lambrecht starb laut seinem Teamarzt an starken inneren Blutungen. Der Arzt sprich vom "größtmöglichen Pech".

Der am Montag bei der Polen-Rundfahrt tödlich verunglückte belgische Radprofi Bjorg Lambrecht ist an schweren inneren Verletzungen gestorben. "Bjorg starb an einer schweren Leberverletzung, die zu massiven inneren Blutungen führte. In der Folge erlitt Bjorg einen Herzstillstand", erklärte Teamarzt Maarten Meirhaeghe am Mittwoch in einer Mitteilung des belgischen Rennstalls Lotto-Soudal.

Der 22 Jahre alte Lambrecht war am Montag nach einem Sturz während der 3. Etappe von Chorzow nach Zabrze gegen eine Betonkonstruktion geprallt. Zunächst wurde er vor Ort reanimiert worden, erlag dann aber während einer Operation in einem Krankenhaus in Rybnik seinen schweren Verletzungen.

Rad-Profi Lambrecht hatte bei dem Unfall "brutales Pech"

Laut Teamarzt Meirhaeghe habe das große Nachwuchstalent bei seinem Unfall das "größtmögliche Pech" gehabt. "Mit solchen inneren Blutungen braucht man ein Wunder", sagte der Mediziner. Selbst wenn Lambrecht so ein Trauma in einem Krankenhaus erlitte hätte, "hätten die Chancen schlecht gestanden."

""jorg hatte brutales Pech. Er fuhr einfach im Feld, berührte einen Pflasterstein oder einen Verkehrsreflektor oder irgendwie sowas, verlor sein Gleichgewicht und fiel hart", hatte Lambrechts Landsmann und Teamkollege Jelle Wallays den tragischen Unfall geschildert. Nicht mehr als 35 km/h sollen die Radprofis laut Wallays dabei gefahren sein. (dpa)

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